<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>man bedim len? &#187; Piraten</title>
	<atom:link href="http://blog.xwolf.de/tag/piraten/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.xwolf.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 14:41:28 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Shitstorms,böse Tweets &#8211; Rassimusdebatten und ein Bärendienst</title>
		<link>http://blog.xwolf.de/2012/04/01/shitstormsbose-tweets-rassimusdebatten-und-ein-barendienst-immer-mal-wieder-tritt-er-ein-der/</link>
		<comments>http://blog.xwolf.de/2012/04/01/shitstormsbose-tweets-rassimusdebatten-und-ein-barendienst-immer-mal-wieder-tritt-er-ein-der/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 06:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xwolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Flausch]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.xwolf.de/?p=3253</guid>
		<description><![CDATA[Shitstorms,böse Tweets &#8211; Rassimusdebatten und ein Bärendienst Immer mal wieder tritt er ein, der Shitstorm im Twitter und anderen sozialen Netzwerken, bei der es darum ob jemand ein Rassist ist oder als solcher bezeichnet werden darf. Und ob es deswegen dann legetim sei, diesen zu unterstützen. Mal wird das betreffende Opfer des Shitstorms, mal aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Shitstorms,böse Tweets &#8211; Rassimusdebatten und ein Bärendienst</p>
<p>Immer mal wieder tritt er ein, der Shitstorm im Twitter und anderen sozialen Netzwerken, bei der es darum ob jemand ein Rassist ist oder als solcher bezeichnet werden darf. Und ob es deswegen dann legetim sei, diesen zu unterstützen.<br />
Mal wird das betreffende Opfer des Shitstorms, mal aber dreht sich dieser auch um auf den- oder diejenige, die ihn auslöste.</p>
<p>Im Falle von echten gemeldeten Rassismus kann dies natürlich auch eine der Strategien sein, um die Diskussion abzuwehren. Und den oder die Melderin schlecht zu machen.<br />
Vgl: Wie wir echte Rassismusdebatten verhindern, <a href="http://hanhaiwen.wordpress.com/2012/03/30/wie-wir-echte-rassismusdebatten-verhindern/">http://hanhaiwen.wordpress.com/2012/03/30/wie-wir-echte-rassismusdebatten-verhindern/</a></p>
<p>Doch wir müssen vorsichtig sein. Gerade in sozialen Netzwerken!</p>
<p>Wenn jemand echten Rassismuss oder auch nur Alltagsdiskriminierung anprangert, wird dieser in der Tat leicht als Störer, Nervensäge, Berufsempörer, Buhmann oder Blockwart tituliert und angefeindet.</p>
<p>Die Frage die aber wesentlich ist, ist doch: Liegt wirklich Rassimus oder Alltagsdiskriminierung vor? (Ich mag mich hoffentlich durch diese Rückfrage nicht genauso verdächtig, ins obige Schema der Abwehrhaltung zu passen.)<br />
Es kommt nun mal sehr häufig vor, dass sich Personen nicht richtig verstehen. Das aus dem Kontext gerissene Zitate falsch rüberkommen.</p>
<p>Jeder der schon Maildiskussionen hatte, weiß, was es schon anrichten kann, wenn an einer kritischen Stelle das Smiley-Zeichen fehlte. (Oder wenn der Empfänger der Mail dieses Zeichen nicht als Ersatzgestik erkannte). Ich kam bspw. durch eine Disput mit der Twitteruserin @sanczny zu diesem Thema. Wobei der Auslöser dann wiederum auf einen Shitstorm um eine Person zurückging, der für einige wegen unbedarfter Tweets als Rassist verurteilt wird.</p>
<p>Wie auch immer: Aus den kurzen, beiderseits ungehaltenen Tweets die wir einander zuwarfen kann sich jeder von uns beiden ein Bild des anderen aufbauen.<br />
Und ich wette, jeder von uns beiden könnte anhand dieser Tweets und anderer Tweets die wir beide im Laufe der Twitternutzung irgendwann zu irgendeiner Sache schrieben, den anderen Rassismus nachweisen.<br />
Jedenfalls könnten wir dieses Wort verwenden.<br />
Unterstütze ich möglicherweise wirklich Rassisten, weil ich Menschen nach ihren Taten beurteilen will und Blabla im Twitter dagegen weniger Bedeutung zuordne? Oder ist @sanczny ein Rassist, weil sie Menschen auf 140 Zeichen reduziert und somit all dem Handeln und Menschsein einer Person, die sich eben nicht im Twitter wiederfinden als Unwichtig, als unwert, einstuft?<br />
Und schon stecken wir in ein Dilemma, das oben so treffend beschrieben wurde. Wer ist Täter, wer ist Opfer? Wer ist Schuld? Wer wird gemobbt? Und wer urteilt am Ende?</p>
<p>Ich hab das Gefühl bei dem ganzen tun wir alle der ganzen Sachen einen Bärendienst.</p>
<p>Niemand von uns will Rassismus. Aber wir meinen doch eigentlich nicht den echten Rassismus, die echte Alltagsdiskriminierung und die tatsächliche Ausgrenzung?<br />
All dieser Rassismus hat seine Wurzeln in Respektlosigkeit, in Intoleranz und in eigener Angst. Und begründet liegt er in Nicht-Wissen. Man kennt die Personen nicht, über die man sich aufregt. Man will sie mglw. gar nicht kennenlernen. Man kennt deren Kultur nicht, man kann sich nicht in diese rein versetzen.</p>
<p>Aber was tun wir?<br />
Wir lesen ein paar Tweets. Die uns übel aufstoßen.<br />
Von denen wir nicht wissen, unter welchen Bedingungen der Autor sie schrieb, in Rahmen welcher Antwort. Ob er dazu grinste oder gar ob er dabei weinte und verzweifelt war.<br />
Erinnert ihr euch an den verzweifelten und frustrierten Tweet an Mohammed, den ein Saudi vor kurzem schrieb? Dieser Mensch muss nun um sein Leben fürchten, weil andere in seinen Tweet Gotteslästerung sahen. Wir hier im Westen verurteilen dies. Zu recht.</p>
<p>Aber gleichzeitig sehen auch hier einige nur die aneinandergereihten Worte bei bösen Tweets. Aber niemand sieht in den Kopf des Autoren.<br />
Trotzdem maßen auch wir uns an, einen Urteil über diese Personen zu bilden. Aus 140 Zeichen. Ist das nicht auch eine Form von Rassismus? Nicht einer der gegen &#8220;Rassen&#8221; geht, sondern gegen Geisteshaltungen und Gefühlslagen. Wir verurteilen Menschen, die in was auch immer für einer Situation einen Bockmist in 140 Zeichen schrieben; Oder sei es gar eine ganze Mail oder auch einen längeren verzweifelten Brief wie das jener 51 Tatortautoren.</p>
<p>Ich schweife ab.<br />
Worauf ich hinaus wollte war der Bärendienst. Wir verzetteln uns mit der Reaktion auf Tweets, E-Mails oder Blogartikeln, die missverständlich sind oder hetzend und rassistisch wirken. Und in unserer Aufregung und unserer vor uns selbst gerechtfertigten Wut verdammen und verurteilen wir diese. Wir verweisen darauf, daß kein Schritt zurückgewichen werden darf. Das dem Hass kein Weg bereitet werden darf und das die Anfänge gewehrt werden müssen.<br />
Aber laufen gleichzeitig nicht die echten Rassisten feixend an uns und unserem aktuellen Objekt des Streites vorbei um ungestört und außerhalb unserer Wahrnehmen weiter ihr tun zu treiben?<br />
In Tweets, Blogs und Mailinglisten wir gestritten wie als ob wir alle Mitglieder in einer Micronation sind. Die Realität dagegen, die echten Taten, die werden ausgeblendet?</p>
<p>Während in Bayern sich Piraten und deren Sympathisanten aufregen über einen Hausmeisterposten (!), gehen die skandalösen Zustände in bayrischen Unterkünften für Asylbewerber weiter.<br />
Weiter geht auch die rigide Politik des Freistaats gegen Asylbewerber oder andere Opfer von Verfolgung. Man braucht nun nach den beiden Stichworten &#8220;Ausländeramt Bayern&#8221; zu suchen. Hier, aber auch anderswo kommt es zu wirklich gravierenden Formen der Alltagsdiskriminierung.<br />
Dagegen aber gibt es kaum ein Protest.</p>
<p>Warum? Weil die Täter etwa nichts darüber tweeten? Weil diese sagen, dass sie es so und so tun müssen (z.B. Abschiebungen), weil es so im Gesetz steht?</p>
<p>Und bereiten wir nicht genau durch unser Wegsehen auf die wirklich Probleme denen ein Boden? Wenn wir gar sagen: Wir wollen den Menschen gar nicht kennenlernen, die Tweets reichen, sind wir dann nicht genauso schlecht, wie die echten Rassisten, die aus Unwissenheit über andere Menschen diese ausgrenzen?<br />
Wo ist da die Grenze?</p>
<p>Wir müssen aufpassen, wie wir selbst handeln. Der Angst vor Rassismus darf nicht dazu führen, dass wir selbst das werden wovor wir Angst haben.</p>
<p>Der Weg in die Hölle ist gepflastert mit guter Vorsätzen. Der Vorsatz &#8220;Keinen Fußbreit dem Rassismus&#8221; sollte daher nicht dazu führen, dass wir Menschen Ausgrenzen, die wir nicht verstehen oder nicht mögen.<br />
Wir müssen das Gegenteil tun.</p>
<p>Unser kürzlich gewählter Bundespräsident sagte zu dem Thema einen richtigen Satz: &#8220;Euer Hass ist unser Ansporn.&#8221;</p>
<p>Und genauso sollten wir es handhaben. Nicht Ausgrenzen, sondern reden. Kennenlernen! Überzeugen! Umarmen!<br />
Oder als Pirat: Mehr flausch und weniger Hass.</p>
<div class="attachment clearfix photolink"><span class="linkinfo"><br />
</span></div>
<p class="notice">Dieser Artikel wurde <a href="https://plus.google.com/110052848631728627228/posts/izMShU6RD1K">erstmalig auf G+ publiziert</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.xwolf.de/2012/04/01/shitstormsbose-tweets-rassimusdebatten-und-ein-barendienst-immer-mal-wieder-tritt-er-ein-der/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>14</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie sieht Realitätsverlust aus, wenn man zur Klientelpartei #FDP gehört?</title>
		<link>http://blog.xwolf.de/2012/03/10/wie-sieht-realitatsverlust-aus-wenn-man-zur-klientelpartei-fdp-gehort/</link>
		<comments>http://blog.xwolf.de/2012/03/10/wie-sieht-realitatsverlust-aus-wenn-man-zur-klientelpartei-fdp-gehort/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Mar 2012 17:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xwolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[fail]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.xwolf.de/?p=3238</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt viele Beispiele. Aber dieses ist doch schon sehr plastisch: Die Klientelpartei wollte anlässlich des Landesparteitags in München zeigen, wie modern sie ist und das sie auch Internet kann. Und weil es gerade so in ist (hust, hust, ähäm, war das nicht 2008-2010 &#8220;in&#8221; mit Twitterwalls?), wollte man auch eine Twitterwall aufbauen. Dort sollten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt viele Beispiele. Aber dieses ist doch schon sehr plastisch: Die Klientelpartei wollte anlässlich des Landesparteitags in München zeigen, wie modern sie ist und das sie auch Internet kann.<br />
Und weil es gerade so in ist (<em>hust, hust, ähäm, war das nicht 2008-2010 &#8220;in&#8221; mit Twitterwalls?</em>), wollte man auch eine Twitterwall aufbauen. Dort sollten dann alle Tweets unter dem Hashtag #DasOriginal gezeigt werden.</p>
<p>(Nebenbei: Dieser Hashtag wohl deshalb, um sich von den Piraten abzusetzen, die es doch tatsächlich ernst meinen und sowas wie Freiheitsrechte tatsächlich umsetzen wollen. <em>Frechheit sowas! Die FDP hat doch &#8220;Freiheit&#8221; im Namen und sich schon um sowas ausreichend gekümmert als es die #Piraten noch gar nicht gab. Die Piraten sind ja dreiste Diebe,welche die Idee der Freiheit stahlen!</em><br />
Dummerweise, oder soll man eher sagen: Typischerweise für die FDP- ist der Hashtag auch nur ein Plagiat. Verwendet wurde &#8220;Das Original&#8221; unter anderem als Marke schon 2009 vom Fleischereihandwerk, vgl: <a href="http://fleischerhandwerk.de/dasoriginal/">http://fleischerhandwerk.de/dasoriginal/</a>.  Das DPMA-Register kennt noch viele weitere eingetragene Produkte, die diesen Begriff für sich registrierten. )</p>
<p>Nun ja. wie man an einem Screenshot des Hashtags sehen kann, wird dieser nun überhaupt nicht von den Mitgliedern der Klientelpartei zur Kommunikation genutzt.</p>
<p><a href="http://blog.xwolf.de/files/2012/03/realitaetsverlust-fdp.png"><img class="alignleft size-full wp-image-3241" src="http://blog.xwolf.de/files/2012/03/realitaetsverlust-fdp.png" alt="" width="479" height="926" /></a><br />
Siehe auch selbst unter: <a href="https://twitter.com/#!/search/%23dasOriginal">https://twitter.com/#!/search/%23dasOriginal</a></p>
<p>Der Ton wird dagegen offensichtlich  von Piraten und anderen Kritikern vorgegeben.</p>
<p>Der Tweet der JuLis aus Hamburg (später kam noch ein gleich lautender aus München) zeigt dann doch einen Realitätsverlust.<br />
Oder den eigentlichen Kern der Sache? &#8211; Nämlich, dass die Klientelpartei FDP gar nicht kapiert wie das Internet funktioniert? Das es eben mehr ist als nur Einbandstrassen-Kommunikation! Das es eben nicht reicht, es mal eben anzuklicken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ihr habt es nicht verstanden und wollt es nicht verstehen. Denn mit dem Verstehen würde die Einsicht kommen, dass ihr eure Ideale und eure Ziele längst verkauft habt.<br />
Verkauft gegen sichere Aufsichtsrats- und Beraterpöstchen oder für nicht aktive auf Lebenszeit verbeamtete Unterabteilungsleiterstellen in den Ministerien, bei denen eure Partei gerade einen Minister stellt.<br />
Die #Piraten und andere brauchen von euch nicht kopieren. Und ihr braucht auch nicht zu glauben, das Wissen zu haben, wie Politik richtig funktioniert. Denn wenn ihr dieses Wissen gehabt hättet, dann gäb es die Piraten wirklich nicht.</p>
<p>Alles was man von euch (und auch den Grünen und der SPD) lernen kann, ist, wie man eben nicht Politik betreiben darf, will man nicht seine Ziele aufgeben.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.xwolf.de/2012/03/10/wie-sieht-realitatsverlust-aus-wenn-man-zur-klientelpartei-fdp-gehort/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hm&#8230;</title>
		<link>http://blog.xwolf.de/2012/02/25/hm/</link>
		<comments>http://blog.xwolf.de/2012/02/25/hm/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 07:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xwolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Lustiges]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[acta]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[ZEIT]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.xwolf.de/?p=3232</guid>
		<description><![CDATA[Hm&#8230;. Liebe Zeit Online, ACTA hat nur was am Rande mit Sport zu tun. Nämlich höchstens dann, wenn man sich an die Demonstration Anfang Februar erinnert und an den dortigen Ruf: &#8220;Wer nicht hüpft, ist für ACTA&#8221;. Screenshot des Artikels: http://www.zeit.de/news/2012-02/24/d-acta-gegner-rufen-fuer-samstag-zu-neuen-demonstrationen-auf-24125802]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hm&#8230;. Liebe Zeit Online, ACTA hat nur was am Rande mit Sport zu tun.<br />
Nämlich höchstens dann, wenn man sich an die Demonstration Anfang Februar erinnert und an den dortigen Ruf: &#8220;Wer nicht hüpft, ist für ACTA&#8221;.</p>
<p><a href="http://blog.xwolf.de/files/2012/02/zeit.de-acta-sport.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3235" src="http://blog.xwolf.de/files/2012/02/zeit.de-acta-sport.png" alt="" width="832" height="651" /></a>Screenshot des Artikels: <a href="http://www.zeit.de/news/2012-02/24/d-acta-gegner-rufen-fuer-samstag-zu-neuen-demonstrationen-auf-24125802">http://www.zeit.de/news/2012-02/24/d-acta-gegner-rufen-fuer-samstag-zu-neuen-demonstrationen-auf-24125802</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.xwolf.de/2012/02/25/hm/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Liberale Rechts(lobby)kultur</title>
		<link>http://blog.xwolf.de/2012/02/16/liberale-rechtslobbykultur/</link>
		<comments>http://blog.xwolf.de/2012/02/16/liberale-rechtslobbykultur/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 21:43:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xwolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[rechtskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://xwolf.blog.tokenbus.de/?p=3225</guid>
		<description><![CDATA[Stephan Thomae, seines Zeichens Rechtsanwalt und Mitglied der FDP, war offenbar ungehalten; Sebastian Nerz, der Bundesvorsitzende der Piratenpartei forderte zuvor die Reform des Urheberrechts. Was für eine Blasphemie! Entsetzt über diese Forderung, veröffentlichte er auch flugs eine Pressemitteilung, in der er unter anderem schrieb: Entscheidend ist, dass die Piraten offenbar unsere Rechtskultur, den Respekt vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stephan Thomae, seines Zeichens Rechtsanwalt und Mitglied der FDP, war offenbar ungehalten; Sebastian Nerz, der Bundesvorsitzende der Piratenpartei forderte zuvor die Reform des Urheberrechts.<br />
Was für eine Blasphemie!</p>
<p>Entsetzt über diese Forderung, veröffentlichte er auch flugs eine Pressemitteilung, in der er unter anderem <a href="http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=483993">schrieb</a>:</p>
<blockquote><p>Entscheidend ist, dass die Piraten offenbar unsere Rechtskultur, den Respekt vor rechtmäßig erworbenen Eigentum und vor dem geistigen Eigentum grundsätzlich in Frage stellen.</p></blockquote>
<p>Nun, ich vermute schon mal, dass mit dem &#8220;unsere&#8221; zunächst erst mal die FDP gemeint ist. Die FDP, dies schreib ich hier sicherheitshalber mal auf für die nächsten Jahre, ist eine deutsche Partei.<br />
Sie erlebte ihre Höhepunkte in den Jahren 1961 bis 1990.<br />
(Im Wikipedia ist zum heutigen Datum noch ein Artikel zur FDP verzeichnet: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei">http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei</a> . Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass dieser Artikel in Zukunft auf Grund der strengen Relevanzkriterien entfernt werden muss).<br />
Da sich die Partei nach 1990 weg von einer liberalen Grundrechtspartei hin zu einer reinen Klientel- und Lobbyvertretung entwickelte, verlor sie ab dem Jahr 2011 kontinuierlich an Unterstützung.  Seit dem Jahr 2012 muss die FDP bei Umfragen von Meinungsforschungsinstituten nur mehr als <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:zu-wenige-anhaenger-fdp-wird-zur-splitterpartei/60161650.html">Sonstige- oder Splitterpartei</a> betrachtet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie auch immer, dies ist nicht das eigentliche Thema. Herr Thomae spricht von Rechtskultur.</p>
<p>Was mag er damit wohl meinen?</p>
<p>Im &#8220;<a href="http://www.unesco-phil.uni-bremen.de/Texte%20zur%20Vorlesung/Rechtskultur.pdf">Handbuch der Politischen Philosophie und Sozialphilosophie</a>&#8221; kann man u.a. zur Definition der Rechtskultur erlesen:</p>
<blockquote><p>Der Begriff der Rechtskultur bezeichnet den Inbegriff der in einer Kultur wirksamen normativen Grundorientierungen , die sich in den dort jeweils geltenden Rahmenbedingungen politisch-rechtlicher Verhaltensnormierung und Institutionalisierung manifestieren.</p></blockquote>
<p>und weiter</p>
<blockquote><p>Als Teilgebiet einer Normkultur steht das Recht in einem Wechselverhältnis mit anderen Teilgebieten, „Sphären“ dieser Kultur: Moral, Politik, Religion, Geschichtsbewusstsein etc. Recht ist kulturgeprägt, aber auch seinerseits kulturprägend. Mit der Gestaltung und Fortbildung von Recht wird diese Normkultur (und mit ihr die Kultur als ganze) weiterentwickelt, in ihrem Charakter fortgestaltet oder verändert.</p></blockquote>
<p>Rechtskultur ist also nichts statisches. Im Gegenteil kommt es zu einer gegenseitigen Prägung und Beeinflussung. Und dies muss auch so sein, damit sich Recht und Gesellschaft nicht voneinander trennen und das Recht eine von der Realität abgetrennte eigene Welt einnimmt.<br />
Nebenbei  und ganz respektlos gefragt: Leben einige Anwälte hier möglicherweise in einer eigenen Welt? Ähnlich wie diese virtuelle Welten, in denen sich Computerfreaks dauernd bewegen sollen, die nicht an die Luft kommen und Frauen nur von YouTube kennen?  Gibt es hier gar eine geistige Verwandtschaft zwischen Computerfreaks und Anwälten?<br />
Mich gruselts gerade. Ich wechsle besser das Thema!</p>
<p>Auch die Wikipedia schreibt unter dem Begriff Kultur:</p>
<blockquote><p>Kulturleistungen sind alle formenden Umgestaltungen eines gegebenen Materials, wie in der Technik oder der Bildenden Kunst, aber auch geistige Gebilde wie etwa Recht, Moral, Religion, Wirtschaft und Wissenschaft.</p></blockquote>
<p>Wie auch immer: Rechtskultur kennt den Wandel. Es ist Teil der sich stetig wandelnden Gesellschaft und Lebenswirklichkeit. Die Piratenpartei fördert und unterstützt durch ihre Vorschläge diesen Wandel, diese Fortentwicklung der Kultur. Dabei möchte sie Rechtssicherheit und eine gesellschaftlichen Akzeptanz für ein modernes und faires Urheberrecht schaffen.<br />
Ganz so wie es auch Künstler selbst fordern:</p>
<blockquote><p>Die Auslegung der Gesetze für das Internet sollte eindeutiger kommuniziert, am besten schriftlich veröffentlicht und in Schulen gelehrt werden, denn weder Internetnutzer noch Urheber/Seitenbetreiber können aktuell noch durchschauen, was legal ist und was nicht.</p></blockquote>
<p>(Quelle: Eva Schumann, <a href="http://text-und-kommunikation.blogspot.com/2012/02/urheberrecht-aus-sicht-eines-urhebers.html">Urheberrecht aus Sicht eines Urhebers (Autor)</a> )</p>
<p>Wer sich dagegen diesen notwendigen Wandel widersetzt und stattdessen Untergangsszenarien aufzeichnet tut weder seiner eigenen Zunft noch der eigenen Partei und noch viel weniger der Gesellschaft als ganzes was gutes. Er verharrt in der Vergangenheit.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.xwolf.de/2012/02/16/liberale-rechtslobbykultur/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Protestaktionen gegen ACTA in Erlangen und Nürnberg</title>
		<link>http://blog.xwolf.de/2012/02/09/am-samstag-gibt-es/</link>
		<comments>http://blog.xwolf.de/2012/02/09/am-samstag-gibt-es/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 09:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xwolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[acta]]></category>
		<category><![CDATA[demo]]></category>
		<category><![CDATA[Erlangen]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[protest]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.xwolf.de/?p=3203</guid>
		<description><![CDATA[Am Samstag gibt es (wie hoffentlich schon hinreichend bekannt) in vielen Städten Demos gegen ACTA. So auch in Erlangen und Nürnberg. Der Kreisverband der Piratenpartei Erlangen und Erlangen-Höchstadt ruft für Samstag, den 11. Februar um 16 Uhr bis 16.30 Uhr auf dem Hugenottenplatz zu einer Protestaktion gegen das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) auf und beteiligt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag gibt es (wie hoffentlich schon hinreichend bekannt) in vielen Städten Demos gegen ACTA. So auch in Erlangen und Nürnberg.</p>
<p>Der Kreisverband der Piratenpartei Erlangen und Erlangen-Höchstadt ruft für Samstag, den 11. Februar um 16 Uhr bis 16.30 Uhr auf dem Hugenottenplatz zu einer Protestaktion gegen das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) auf und beteiligt sich danach am europaweiten Aktionstag gegen ACTA bis 18:00 Uhr an einer zentralen Demo auf dem Platz vor der Lorenzkirche in Nürnberg.</p>
<p>Das Ganze ist eine Gemeinschaftsaktion eines Bündnisses aus: Piratenpartei Kreisverbände Nürnberg, Erlangen, Fürth &amp; Bamberg, Bündnis 90/DieGrünen Kreisverband Nürnberg, Grüne Jugend Nürnberg, Jusos Nürnberg, Chaos Computer Club Erlangen, Nordkurvler Nürnberg (OFCN 589), FAU-IAA, EDJ/Occupy Nürnberg</p>
<p><a href="http://piraten-erlangen.de/2012/02/09/535/">http://piraten-erlangen.de/2012/02/09/535/</a></p>
<p>Leider findet sich die Koordinationsseite für Nürnberg nur im Fratzenbuch:<br />
<a href="https://www.facebook.com/events/244916202249229/">https://www.facebook.com/events/244916202249229/</a></p>
<p>Die <a href="http://digitalegesellschaft.de/portfolio-items/acta-stoppen/">Digitale Gesellschaft e.V.</a> engagiert sich ebenfalls seit langem gegen ACTA und hat zahlreiche Informationen zusammengestellt.</p>
<p><a href="http://blog.xwolf.de/files/2012/02/acta-digidies.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3208" src="http://blog.xwolf.de/files/2012/02/acta-digidies.jpg" alt="" width="700" height="523" /></a></p>
<p>Einen Einstieg in Aktionen bietet die <a href="http://digitalegesellschaft.de/2011/11/mitmachen-stoppt-acta/">kleine Mitmach-Kampagne</a>. Dort finden sich vor allem Informationen, wie man sich konkret an (EU-)Abgeordnete wenden kann und wer dafür zuständig ist. Die Broschüre <a href="http://digitalegesellschaft.de/wp-content/uploads/2011/10/acta-edri-broschuere-deutsche-uebersetzung.pdf">“Warum ist ACTA so umstritten?”</a> bietet auf wenigen Seiten viele Argumente.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.xwolf.de/2012/02/09/am-samstag-gibt-es/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Internet-Kompetenz &#8211; Fragebogen für angehende Politiker</title>
		<link>http://blog.xwolf.de/2012/01/22/internet-kompetenz-fragebogen-fur-angehende-politiker-die-auch-mal-irgendwas-mit-medien-zu-tun/</link>
		<comments>http://blog.xwolf.de/2012/01/22/internet-kompetenz-fragebogen-fur-angehende-politiker-die-auch-mal-irgendwas-mit-medien-zu-tun/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 22:10:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xwolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lustiges]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[FAQ]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politiker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.xwolf.de/?p=3190</guid>
		<description><![CDATA[Internet-Kompetenz &#8211; Fragebogen für angehende Politiker, die auch mal irgendwas mit Medien zu tun haben&#8230; (Aus aktuellen Anlass wurde am 25.1. noch eine Aussage ergänzt). &#160; 1. Was ist das Web? [ ] Das hat doch was mit Weben zu tun, oder? Wieso beschäftigen wir uns denn damit? [ ] Sie meinen das Internet, oder? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Internet-Kompetenz &#8211; Fragebogen für angehende Politiker, die auch mal irgendwas mit Medien zu tun haben&#8230;</p>
<p>(Aus aktuellen Anlass wurde am 25.1. noch eine Aussage ergänzt).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1. Was ist das Web?</strong><br />
[ ] <em>Das hat doch was mit Weben zu tun, oder? Wieso beschäftigen wir uns denn damit?</em><br />
[ ] Sie meinen das Internet, oder?<br />
[ ] Das hab ich vorhin erst ergugelt, wie ihr jungen Menschen das so sagt: Das Internet (von englisch interconnected network), kurz das Netz, ist ein weltweites Netzwerk, bestehend aus vielen Rechnernetzwerken, durch das Daten ausgetauscht werden.<br />
[ ] <em>Über diese &#8220;Datenautobahn&#8221; [...] kann der Benutzer, vor allem seit mit der benutzerfreundlichen Benutzeroberfläche &#8220;WorldWideWeb&#8221; (www) selbst Laien der Zugang mittels &#8220;Mouseklick&#8221; möglich ist, eine Vielzahl von Diensten in Anspruch nehmen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2. Was ist das Internet?</strong><br />
[ ] <em>Dank Internet können Unrecht, Ungerechtigkeit und Gewalt von Despoten immer weniger unter den Teppich gekehrt werden. Der Begriff der Weltoffenheit hat durch das Internet neue Dimensionen erlangt. So hat das Internet auch längst einen festen Platz in unserer Medienlandschaft erobert. [...] Auch Ihr Verband wirbt mit einer Vielzahl von Projekten intensiv um die künftige Leserschaft. Wir stehen Ihnen dabei zur Seite. Printmedien haben als politische Leitmedien immer auch eine wichtige Funktion in unserer freiheitlichen Grundordnung. [...] Verlegerische Leistungen kosten Zeit und Geld. Deswegen kann ich auch gut verstehen, dass ein Leistungsschutzrecht für Verleger gefordert wird. Deshalb arbeitet die Bundesregierung derzeit an einem Gesetzentwurf, der das Urheberrecht weiter an die Anforderungen einer modernen Informationsgesellschaft anpassen soll.</em><br />
[ ] <em>Ich hab mich da auch schon mal reingeklickt. [...] Und auf unserer Homepäitsch haben wir ein Programm veröffentlicht über unsere Internetpolitik.</em><br />
[ ] Der Begriff &#8216;Internet&#8217; bezieht sich streng genommen auf ein Rechnernetz mit einem bestimmten Protokoll (ip/ tcp=internet protocol/transmission control protocol).</p>
<p><strong>3. Welches ist die richtige Antwort auf die Frage. <em>&#8220;Was ist ein Browser?&#8221;</em></strong><br />
[ ] <em>Browser – Was sind denn jetzt nochmal Browser?</em><br />
[ ] Dies ist ein Fachbegriff. Ich werde gleich meinen Referenten bitten, hierzu einige Informationen bereitzustellen. Wenn Sie mir Ihre E-Mailadresse geben, kann er es Ihnen gleich morgen zu faxen.<br />
[ ] Wir wollten doch eigentlich über die neuen Medien reden, nicht über Teile aus dem Sanitärbereich?<br />
[ ] <em>Ich weiß, dass es da so ein paar Leute gibt, die da so ein Programm entwickelt haben, womit man so mit einzelnen Fundwörter so was finden kann. Aber ich mach das nie so.</em></p>
<p><strong>4. Welche der folgenden Sätze trifft Ihrer Meinung voll zu?</strong><br />
(Mehrfachnennungen sind möglich.)<br />
[ ] <em>Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein.</em><br />
[ ] <em>Blogs sind die Klowände des Internets</em><br />
[ ] Das Internet sorgt für eine Vereinsamung der Menschen. Das kann doch nicht richtig sein, wenn junge Menschen stundenlang vor diesen Computern sitzen und nicht in Kontakt mit anderen ihres Alters kommen.<br />
[ ] <em>Bei der Durchsetzung des Urheberrechts (geht es) nicht um Zensur, sondern einzig und allein darum, Kreative vor Ausbeutung zu schützen</em></p>
<p><strong>Auswertung:</strong><br />
Sie stehen hinter fast allen Sätzen? Keine Angst! Die CDU/CSU hat patente Lösungen für Sie, um in diesen neuen Welt zurecht zu kommen und die ungerechtfertigten Bedrohungen aus dem Internet zu begegnen. Dr. Hans-Peter Uhl und Wolfgang Bosbach sind Ihre Ansprechpartner.<br />
Im übrigen sind Sie der Meinung, dass dem obigen Fragebogen die Forderung nach Einführung der Vorratsdatenspeicherung fehlt.</p>
<p>Sie sind eigentlich unentschlossen? Die langen Texte sind zu floskelhaft? Und soziale Themen sind garnicht angesprochen? Aber eigentlich ist es zu viel Text und Sie haben genug zu tun. Ausserdem wird die Fraktion Ihnen ja schon sagen, was sie wählen sollen. Der folgen Sie natürlich. So wie auch 2009 dafür und 2011 dagegen oder dafür, oder egal, solange die Bild nur nichts fieses schreibt, oh bitte, liebe Bild, wir sind auch ganz brav. Und es ist gemein uns zu unterstellen, wir haben nichts gelernt! Wenn der Fraktionsvorsitz sagt, dass wir nun so abstimmen sollen, haben wir gelernt, daß man das auch tut und also sind wir jetzt voll dagegen. Äh dafür. Es geht doch um die Kinder!</p>
<p>Ihnen ist diese ganze Umfrage suspekt und Sie wünschen sich einen einfachen Slogan, der auf einen Demonstrationsbanner genug Platz hat und Aktion und Tatkraft ausstrahlt? Der aber gleichzeitig im Falle eines Wahlsieges genügend Interpretationsraum lässt? Damit können wir Ihnen nicht helfen. Vielleicht klicken Sie einfach mal ins Internet. Tipp: Sie müssen dazu dieses komische runde Dinge, das meist rechts von der Tastatur liegt, benutzen. Und sprechen Sie da nicht rein!</p>
<p>Sie haben eigentlich gar keine Zeit, weil tausend Leute pronto was von Ihnen wollen? Müssen aber trotzdem diese Fragen ausfüllen bzw. ganz transparent und vollständig erklären, warum Sie keine Antwort fanden auf eine der obigen Punkte?<br />
Und dies nicht allein in Twitter, Plus, Pad, Blog, Mumble und Wiki? Nein, wenn sie alle zufriedenstellen wollen, müssen Sie diese Erklärungen auch schreiben auf mindestens 5 Mailinglisten (die gesynct werden aufs Forum und News) und mehr noch, müssen Sie sowohl Liquid-Feedback, als auch Limesurvey nutzen um eine allgemeine Meinungsbildung zu ermöglichen. (Limesurvey für die Leute, die Liquidfeedback für datenschutzrechtlich bedenkliches Teufelswerk halten).<br />
Außerdem kriegen Sie gerade die Krise und ihre Augenbrauen zucken, weil im Twitter schon der erste was von #Kompetenzbogengate schrieb?<br />
Keine Angst, durchatmen. Denken Sie an Murphys Law&#8230;. ach übrigens, wo bleibt die Stellungsnahme zum &#8230; Gate? Wenn diese bis heute früh um 4,15 Uhr nicht da ist, stelle ich einen Antrag!!!elf!! elfzwöl!f!</p>
<p>Wenn Sie keinen der obigen Aussagen folgen mochten und bis hierhin lesen konnten&#8230; dann danke ich für die Zeit und den gemeinsamen Spaß.</p>
<p><strong>Einzelne öffentliche Quellen:</strong></p>
<ul>
<li>Jens Scholz über von Matt: <a href="http://www.jensscholz.com/2006_01_01_archive.htm#113762765814900254">http://www.jensscholz.com/2006_01_01_archive.htm#113762765814900254</a></li>
<li>Kinderreporter fragen: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=C0Q41F6m1_E">Kinderreporter: Politiker im Internet</a></li>
<li>Rede von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel beim Zeitungskongress des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger e.V. am 19. September 2011 in Berlin: <a href="http://www.bundesregierung.de/nn_1272/Content/DE/Bulletin/2011/09/92-2-bk-bdzv.html">http://www.bundesregierung.de/nn_1272/Content/DE/Bulletin/2011/09/92-2-bk-bdzv.html</a></li>
<li>DAUFAQ &#8211; Juristen erklären das Internet: <a href="http://www.daufaq.de/index.php4?aktuellerubrik=Grundlagen">http://www.daufaq.de/index.php4?aktuellerubrik=Grundlagen</a></li>
<li>Pressemeldung von CDU/CSU zur SOPA-Gesetzgebung:<a href="http://www.cducsu.de/Titel__pressemitteilung_us_amerikanische_sopa_gesetzgebung_weist_in_die_richtige_richtung/TabID__6/SubTabID__7/InhaltTypID__1/InhaltID__20986/Inhalte.aspx"> http://www.cducsu.de/Titel__pressemitteilung_us_amerikanische_sopa_gesetzgebung_weist_in_die_richtige_richtung/TabID__6/SubTabID__7/InhaltTypID__1/InhaltID__20986/Inhalte.aspx </a></li>
</ul>
<p>Einige der obigen echten und O-Ton-Antworten wurden mehrfach von verschiedenen Menschen verwendet. Insbesondere ein Klassiker ist der Ausspruch, dass das Internet kein rechtsfreier Raum sein soll. Dieser Satz ist ein Zeichen per Excellence, dass derjenige der den Satz ernsthaft meint, nicht viel davon versteht, warum über gerade redet. Denn gerade in Deutschland ist das Internet überreguliert.</p>
<p class="notice">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.xwolf.de/2012/01/22/internet-kompetenz-fragebogen-fur-angehende-politiker-die-auch-mal-irgendwas-mit-medien-zu-tun/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Na wenn das keine freundliche Einschätzung ist</title>
		<link>http://blog.xwolf.de/2011/12/31/na-wenn-das-keine-freundliche-einschatzung-ist/</link>
		<comments>http://blog.xwolf.de/2011/12/31/na-wenn-das-keine-freundliche-einschatzung-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 12:10:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xwolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[presse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.xwolf.de/?p=3155</guid>
		<description><![CDATA[Manfred Güllner kommt in einem Artikel für das Magazin cicero zu einem recht freundlichen Kommentar: Dabei sind die Piraten keine „Ein-Punkt-Partei“, sondern deshalb für viele attraktiv, weil sie anders als die Grünen die Breite der realen Welt verkörpern und ohne konkretes Programm Optimismus verbreiten und Fortschritt in Gesellschaft und Politik verheißen. Quelle: http://www.cicero.de/berliner-republik/wer-sind-die-piratenwaehler/46297?seite=1 Wer sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manfred Güllner kommt in einem Artikel für das Magazin cicero zu einem recht freundlichen Kommentar:<br />
<em>Dabei sind die Piraten keine „Ein-Punkt-Partei“, sondern deshalb für viele attraktiv, weil sie anders als die Grünen die Breite der realen Welt verkörpern und ohne konkretes Programm Optimismus verbreiten und Fortschritt in Gesellschaft und Politik verheißen.</em><br />
Quelle: <a href="http://www.cicero.de/berliner-republik/wer-sind-die-piratenwaehler/46297?seite=1">http://www.cicero.de/berliner-republik/wer-sind-die-piratenwaehler/46297?seite=1</a></p>
<div class="attachment clearfix photolink"><a href="http://www.cicero.de/berliner-republik/wer-sind-die-piratenwaehler/46297?seite=1"><img src="http://www.cicero.de/sites/default/files/styles/large/public/field/image/berlinpiraten_f.jpg" alt="" />Wer sind die Piratenwähler?</a></div>
<p class="notice">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.xwolf.de/2011/12/31/na-wenn-das-keine-freundliche-einschatzung-ist/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>FreedomForLinks 2011</title>
		<link>http://blog.xwolf.de/2011/11/25/freedomforlinks-2011-aufgrund-es-missbrauches-des-piratenpads-ist-wieder-einmal-die-frage-nach-de/</link>
		<comments>http://blog.xwolf.de/2011/11/25/freedomforlinks-2011-aufgrund-es-missbrauches-des-piratenpads-ist-wieder-einmal-die-frage-nach-de/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 20:10:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xwolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[FreedomForLinks]]></category>
		<category><![CDATA[Isidor]]></category>
		<category><![CDATA[Linkhaftung]]></category>
		<category><![CDATA[netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.xwolf.de/2011/11/25/freedomforlinks-2011-aufgrund-es-missbrauches-des-piratenpads-ist-wieder-einmal-die-frage-nach-de/</guid>
		<description><![CDATA[Aufgrund es Missbrauches des Piratenpads ist wieder einmal die Frage nach der Linkhaftung ein Thema geworden. Tja, schon damals mit &#8220;FreedomforLinks&#8221; (möge der heilige Isidor der Projektasche gnädig sein, http://blog.xwolf.de/2001/02/07/isidor-steh-uns-bei/ ) wurde ja versucht, sowas anzustossen&#8230; Das Problem Linkhaftung ist für den Normalbürger nur schwer zu verinnerlichen und es ist trotz der für viele Netizen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund es Missbrauches des Piratenpads ist wieder einmal die Frage nach der Linkhaftung ein Thema geworden.<br />
Tja, schon damals mit &#8220;FreedomforLinks&#8221; (möge der heilige Isidor<br />
der Projektasche gnädig sein, <a href="http://blog.xwolf.de/2001/02/07/isidor-steh-uns-bei/">http://blog.xwolf.de/2001/02/07/isidor-steh-uns-bei/</a> ) wurde ja versucht, sowas anzustossen&#8230;</p>
<p>Das Problem Linkhaftung ist für den Normalbürger nur schwer zu verinnerlichen und es ist trotz der für viele Netizen scheinbaren Offensichtlichkeit immer wieder von Neuen eine Herausforderung.</p>
<p>Auch Mitglieder der Piraten sind an der Stelle nicht einer Meinung.</p>
<p>So gab es kürzlich hier in Mittelfranken einen ganz anderen Fall, der auch die Linkhaftung betraf:<br />
Teile des Stadtrats Erlangen wollten die Uni Erlangen auffordern, einen speziellen Link (aus einer riesen, langen alphabetischen und <strong>ungewerteten</strong> Liste <strong>aller</strong> bekannten studentischen Initiativen, Fachschaften, Burschenschaften, verbindungen, etc, <a href="http://www.uni-erlangen.de/studierende/studentenseiten.shtml">http://www.uni-erlangen.de/studierende/studentenseiten.shtml</a> ) zu nehmen.<br />
Am Ende kam es nur zu einer offiziellen Bitte des Stadtrats auf Prüfung, die der Uni Präsident zu recht schon vorab schon ablehnte.<br />
vgl: <a href="http://www.nordbayern.de/region/erlangen/erlanger-stadtrat-uni-soll-link-zu-burschenschaft-prufen-1.1627922">http://www.nordbayern.de/region/erlangen/erlanger-stadtrat-uni-soll-link-zu-burschenschaft-prufen-1.1627922</a></p>
<p>Aber dies war meiner Meinung nach ein kurzsichtiger Schuss ins Knie, da die Stadträte nun einen Präzendenzfall geschaffen haben. So mag es zwar verständlich sein, daß ein Link zu einer Burschenschaft abgelehnt wird; Aber andererseits kann nunmehr mit selben Chuzpe eine gewisse große Partei in Bayern aus selbigen Argumenten die Verlinkung von Sites geisseln, die in derren Augen kritisch zu sehen ist. Z.B. Verbindungen mit Antifa-Kontakten oder z.B. die Site des Stammtisches der Schwulen und Lesben. Dieses Tor in die Hölle wurde mit den besten Absichten<br />
geöffnet&#8230; Tja.</p>
<p>Man muss also auch den Kontext beachten. Was hier offensichtlich nicht getan wurde.</p>
<p>Und damit kommen wir zum Pad zurück.<br />
Ist es richtig und gut, das gesamte Pad und dessen offene Idee zu beschädigen, nur weil es in wenigen Fällen auch missbraucht werden kann (gezielt oder nicht mag eine andere Frage sein)?<br />
Müsste dann nicht auch längst die Wikipedia weg sein? Oder das Usenet? Die offenen Mailinglisten/Sync-Forum? Wo hören wir auf?</p>
<p>Das Problem ist also:<br />
Wenn alle Links frei sind, brauchts mündige und aufgeklärte Menschen, die damit umgehen können was sie erwartet. Gleichzeitig braucht es ein Klima der Tolleranz gegen Dinge die dem eigenen Weltbild widersprechen. Und noch mehr: Die von vielen Politikern (und jüngst auch Datenschützern, die es pauschal Nutzern von sozialen Plattformen absprachen, derren AGB und Geschäftsmodell zu verstehen, so daß die Einwilligung der Nutzer zur verwendung der Daten unwirksam sei ) gezeigte Art, Menschen durch Bevormundung schützen zu wollen, müsste aufhören.</p>
<p><strong>Soweit sind wir aber leider nicht.</strong><br />
Selbst 10 Jahre nach FreedomforLinks.</p>
<p><strong>Heute</strong> bleibt also nun ein Mischmasch-Kompromiss: Eine klare Aussage ist nicht zu treffen.<br />
Im Zweifel ist der Linksetzer (&#8220;der Überbringer der Nachricht&#8221;?) schuld. Ob ein Link gut oder Böse ist, entscheidet nicht jeder Besucher für sich, sondern wird von Fall zu Fall entschieden. Teilweise von Laien, Kommissionen oder sogar Gerichten. Wer heute Links setzt oder eine offene Plattform bietet (ja sogar Free (W)LAN anbietet um Menschen Gutes zu tun), der muss viel Mut haben. Ist das gut so? Fördert dies die Sache?</p>
<p>Ich bin dafür, das Pad wieder in seiner ursprünglichen Offenheit frei zu geben. Aber gleichzeitig sollte klar sein, daß man wachsam bleiben muss gegen (u.a. parteipolitisch gezielten) Missbrauch. Dagegen muss was getan werden, nicht gegen die normalen User. Und erst recht nicht gegen die Idee der Offenheit!</p>
<p>Technik sollte dies leisten können. Wenn die Technik soweit ist, geschickten SPAM zu erkennen oder gar bezahlte Forennutzer (vgl: <a href="http://www.golem.de/1111/87957.html">http://www.golem.de/1111/87957.html</a>), dann muss es auch möglich sein, sowas zu erkennen und zu verhindern.</p>
<p>Das Argument, daß Technik aufwendig oder teuer sei, kann und will ich als Informatiker nicht einsehen. Die technik muss an die Bedürfnisse und Anforderungen der Menschen angepasst sein. Das Menschen sich hingegen wegen Verbote oder Missbrauch oder auch nur wegen mangelhafter Usability oder schlechter Barrierefreiheit der Technik unterwerfen ist nicht akzeptabel.</p>
<p class="notice">Dieser Artikel wurde <a href="https://plus.google.com/110052848631728627228/posts/6LDs6q3wVsT">erstmalig auf G+ publiziert</a>.</p>
<p class="notice">
<p class="notice"><strong>Update:</strong>   Das Piratenpad ist wieder online.</p>
<p class="notice">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.xwolf.de/2011/11/25/freedomforlinks-2011-aufgrund-es-missbrauches-des-piratenpads-ist-wieder-einmal-die-frage-nach-de/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Piratenkleider</title>
		<link>http://blog.xwolf.de/2011/10/31/piratenkleider/</link>
		<comments>http://blog.xwolf.de/2011/10/31/piratenkleider/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 12:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xwolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[LinkTipps]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[Layout]]></category>
		<category><![CDATA[Template]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.xwolf.de/2011/10/31/piratenkleider/</guid>
		<description><![CDATA[+Korbinian Polk hat im Rahmen eines Designwettbewerbs ein sehr schönes Template für Websites der Piraten gemacht (Link siehe unten).Sehr vorbildlich finde ich, daß er auf seiner Website auch Struktur und Farbpalette mal ordentlich beschreibt.Eine Live-Umsetzung davon ist auch zu sehen bei der Website der Piratenpartei SH: http://piratenpartei-sh.de/ . Leider ist das Template derzeit nur für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<span class="proflinkWrapper"><span class="proflinkPrefix">+</span><a href="https://plus.google.com/105136773102451807416" class="proflink">Korbinian Polk</a></span> hat im Rahmen eines Designwettbewerbs ein sehr schönes Template für Websites der Piraten gemacht (Link siehe unten).<br />Sehr vorbildlich finde ich, daß er auf seiner Website auch Struktur und Farbpalette mal ordentlich beschreibt.<br />Eine Live-Umsetzung davon ist auch zu sehen bei der Website der Piratenpartei SH: <a href="http://piratenpartei-sh.de/">http://piratenpartei-sh.de/</a> .</p>
<p>Leider ist das Template derzeit nur für Joomla vorhanden; Aber eine Umsetzung in WordPress dürfte so schwer nun auch wieder nicht sein. (So eine hab ich kürzlich auch selbst gemacht bei meinen Blog). Hm&#8230; mal sehen ob ich nächste Woche dazu Zeit finde; Wenn es sonst keiner macht&#8230;
</p>
<div class="attachment clearfix photolink">
<a href="http://www.korbinian-polk.de/piratenkleider"><img src="http://www.korbinian-polk.de/piratenkleider/images/layout.png" />Piratenkleider &#8211; neue Outfits für Piraten</a><span class="linkinfo">neue Kleider für Piraten BETA. Ahoi, liebe Seeraubende! Hier findet Ihr Themes &amp; Templates für Piratenparteiwebseiten. Im Rahmen eines Redesign-Wettbewerbs zur Neugestaltung der Webseite der Pirat&#8230;</span></div>
<p class="notice">Dieser Artikel wurde <a href="https://plus.google.com/110052848631728627228/posts/6bWTYKNXo82">erstmalig auf G+ publiziert</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.xwolf.de/2011/10/31/piratenkleider/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wikileaks &#8211; Angriff aus dem Off</title>
		<link>http://blog.xwolf.de/2010/12/06/wikileaks-angriff-aus-dem-off/</link>
		<comments>http://blog.xwolf.de/2010/12/06/wikileaks-angriff-aus-dem-off/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 22:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xwolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[aktion]]></category>
		<category><![CDATA[netz]]></category>
		<category><![CDATA[netzneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[wikileaks]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://xwolf.blog.tokenbus.de/?p=2911</guid>
		<description><![CDATA[Das Wochenende fing recht beschaulich und normal an. Fast wie in diesen alten, aber doch immer wieder gern gelesenen SF-Geschichten: An einem Freitag ging jeder seinen Tätigkeiten nach und war schon in Gedanken an das kommende Wochenende, wo man mit seiner Familie oder seinen Freuden etwas unternehmen wollte. Hier gab es noch etwas zu tun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wochenende fing recht beschaulich und normal an. Fast wie in diesen alten, aber doch immer wieder gern gelesenen SF-Geschichten: An einem Freitag ging jeder seinen Tätigkeiten nach und war schon in Gedanken an das kommende Wochenende, wo man mit seiner Familie oder seinen Freuden etwas unternehmen wollte.<br />
Hier gab es noch etwas zu tun und man packte dann seine Sachen, dort gab es schon den &#8220;obligatorischen&#8221; Verkehrsstau zum Feierabend.<br />
Niemand ahnte etwas von dem übel, das scheinbar unaufhaltsam näher kam. Hier und dort gab es zwar Anzeichen von ungewöhnlichen Aktivitäten, wie Schatten und seltsame Signale. Aber nichts was besonderes wichtig erschien.</p>
<p>Doch dann plötzlich ging es Schlag auf Schlag.<br />
Die vermeintliche Beschaulichkeit war nicht mehr als die Ruhe vor dem Sturm. </p>
<p>Ob Fanal zum Angriff oder Zufall. Mit Senator Liebermanns Verbalattacke auf Amazon ging es los. Zunächst kündigte Amazon den Serverplatz in seiner Cloud. Danach folgte das Abschalten der Domainnamenszuordnung durch den Dienstleister EveryDNS. Zeitgleich kam es zu massiven dDoS-Attacken auf die Server in Frankreich und Schweden.<br />
Und als ob die Lage nicht noch kritisch genug wäre, kam es ebenfalls zu &#8220;Angriffen&#8221; auf den Finanzverkehr von Wikileaks: Ebenso wie Amazon, entdeckte Paypal plötzlich seine AGBs neu um diese eng zu interpretieren und einen Verstoß gegen ebendiese zu entdecken. In Folge dessen wurde das Konto der <a href="http://www.wauland.de/">Wau-Holland-Stiftung</a> gesperrt. Und die Schweizer Bank Post Finance kündigte zunächst eine Prüfung an (am Wochenende!) um heute mitzuteilen, daß das Konto geschlossen wird. (Aus Gründen, die in Hinblick auf die viele Konten Deutscher Staatsbürger in der Schweiz verblüffend erscheinen: <a href="http://www.postfinance.ch/de/about/media/press/pressrelease/press101206.html">PostFinance beendet Geschäftsbeziehung zu Assange</a>).</p>
<p>Doch wer auf Seiten der Angreifer nun das finale Armageddon erwartete -wahrscheinlich mit der erhofften Meldung der Verhaftung Julian Assanges in England- , musste erfahren, daß die Reaktion der Netzcommunity nicht eingerechnet oder völlig unterschätzt wurde: Kam es im Verlauf des Freitag abends und des Samstags vormittags noch kaum zu größeren Reaktionen aus dem Netz, formierte sich in wachsendem Tempo eine Gegenbewegung:<br />
Kurz nach der Deaktivierung der Hostname-Weiterleitung durch den (noch) DNS-Provider EveryDNS, <a href="http://www.piratenpartei.ch/wikileaks_ch-dns-sperre">vermeldete</a> die Piratenpartei Schweiz, daß der Domainnamen wikileaks.ch ebenfalls zur Verfügung stände.<br />
Ausserdem wurden bereits weitere Domain-Einträge (zunächst meist Hostname-Einträge, die auf die IP-Adresse der Servers in Frankreich oder in Schweden zeigten) eingerichtet.<br />
Zwar wurde die .ch-Adresse, die ebenfalls bei EveryDNS eingetragen war, <a href="http://www.piratenpartei.ch/wikileaks_ch_gesperrt">wie erwartet</a> wenig später von diesen ebenfalls abgeschaltet, aber ebensoschnell reagierten die Schweizer und ließen den Hostnamen durch einen verlässlicheren Provider neu eintragen und <a href="http://www.piratenpartei.ch/wikileaks_ch-laeuft-wieder">wieder in Betrieb nehmen</a>.<br />
Schon am Freitag abend wurde in einem <a href="http://piratenpad.de/CBlttttTHT">EtherPad der Piratenpartei Deutschland</a> viel von den Geschehen deutlich. Dieses Pad leistete sicherlich auch seinen Anteil an der Koordination einiger Aktivisten im deutschsprachigen (und später auch im englischsprachigen) Raum.<br />
Nahezu in Sekundentakt wurden dort die Statusinformationen der Server festgehalten. Welche waren derzeit starken Belastungen ausgesetzt und waren schwer zugänglich, welche waren down und welche kamen neu hinzu.<br />
Neu hinzu gekommende Server waren relativ schnell &#8211; sei es  durch den normalen Traffik oder durch dDoS-Angriffe- Belastungen ausgesetzt.<br />
Als jemand der dieses Pad mehrmals besuchte, muss ich sagen, daß es ein Nervenkitzel war, den aktuellen Zustand zu verfolgen. Selbst der Unfall in der Fernsehshow &#8220;Wetten dass&#8230;&#8221; tat der Spannung keinen Abbruch.<br />
Freitag abend hielten sich die Server die Wikileaks bereit stellten und die Server die beeinträchtigt oder down waren, durchaus in Wage.</p>
<p>Doch dies blieb nicht lange so. Die Webserver heute sind nicht mehr dieselben wie vor 10 Jahren, als die ersten dDoS-Attacken zu  großer Aufregung führten. Lastverteiler, DNS-Roundrobin, große Bandbreite und einfach stabile Betriebssysteme stecken heutzutage bereits viele Attacken einfach weg, ohne daß diese noch bemerkt werden.<br />
Zudem wird selbst eine finanziell gut ausgestattete Angreifergruppe nur eine endliche Zahl an Rechnern zur Verfügung haben, mit denen Angriffe auf eine geringe Zahl an anzugreifenden Servern zeitgleich möglich sind.<br />
Je mehr Server jedoch dazu kommen, und um so mehr sich der Angriff verteilen muss, um so lässiger kann dieser abgewehrt werden. Bis er am Ende nicht merh festgestellt werden kann, weil er im normalen Rauschen untergeht.</p>
<p>Waren die ersten Mirror-Aktionen noch weitgehend unorganisiert, wurde seitens Wikileaks am Samstag dann zum <a href="http://www.wikileaks.nl/mass-mirror.html">Mass-Mirroring</a> aufgerufen. Erhofft wurde dabei, daß man wenigstens 50 Mirror weltweit aufsetzen könnte.<br />
Samstag abend waren es 70, Sonntag schon über 200. Heute, montag abend, nennt Wikileaks auf seiner Seite über 500 Mirror.<br />
Dabei wurden nicht mehr allein die &#8220;aktuellen&#8221; Cablefiles gemirrort, sondern auch alle anderen Files. </p>
<p>Meines Erachtens war dieser Kampf Sonntag abend zu Ende und der Angriff aufs Netz zurückgeschlagen.<br />
Die Meldung der Piratenpartei Schweiz mag für das vorläufige Ende stehen: <a href="http://www.piratenpartei.ch/von-hackerangriffen-keine-spur">Von Hackerangriffen keine Spur!</a></p>
<p>Doch dies war nicht das Ende.<br />
Die Berichterstattung in den Medien, aber gerade auch über soziale Netzwerke und Twitter haben nun Folgen.<br />
(Zwar ist der Begriff Wikileaks nicht als Trending Topic in Twitter markiert, aber dies scheint wohl eher ein Problem der Berechungsformel von Twitter zu sein: <a href="http://zurpolitik.com/2010/12/06/warum-ist-wikileaks-kein-trending-topic-bei-twitter/">Warum ist Wikileaks kein Trending Topic bei Twitter?</a>)</p>
<p><a href="http://blog.xwolf.de/files/2010/12/twitter_wikileaks.jpg"><img src="http://blog.xwolf.de/files/2010/12/twitter_wikileaks-500x154.jpg" alt="" width="500" height="154" class="aligncenter size-medium wp-image-2913" /></a><br />
(Bildquelle: Trendistic-Chart, <a href="http://zurpolitik.com/2010/12/06/warum-ist-wikileaks-kein-trending-topic-bei-twitter/">Blogartikel von zurpolitik.com</a>)</p>
<p>Die ganze Aktion führte nicht allein zu einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt">Streisand-Effekt</a>, sondern auch zu einer Entrüstung und Solidarisierung vieler Internetnutzer, die hier einen Kampf <em>David gegen Golliath</em> sahen: Die große mächtige USA, zusammen mit geheimnistuerischen Mächtigen weltweit, die nicht in ihrer Hinterzimmerpolitik schauen lassen wollen und sich zusammengetan haben um einen Menschen und die Idee von Transparenz und Pressefreiheit zu jagen und zu vernichten.<br />
(Hollywood-Autoren werden jedenfalls nach diesem Wochenende genügend Stoff haben für neue Drehbücher.)</p>
<p>Die Entrüstung vieler Internetnutzer richtete sich zunächst natürlich gegen Amazon und Paypal.<br />
Diese werden wohl kaum mit der Größe des nun eintreffenden Shitstorms gerechnet haben: Massenweise kündigen Kunden ihre Konten bei beiden Unternehmen und tun dies <a href="http://www.telekom-presse.at/Entruestungssturm_gegen_Paypal_auf_Facebook_wegen_Auschluss_von_Wikileaks_.id.14440.htm">lautstark kunt</a>. Paypal war zuletzt sogar gezwungen die Kommentarfunktion seines Blogs zu deaktivieren.<br />
Laut <a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/it-internet/paypal-boykottaufrufe-wikileaks-fans-schlagen-zurueck;2706160;0">Handelsblatt</a> kam es zu 800.000 Unterstützern auf Facebook<br />
und Boykott-Aufrufen gegen die Unternehmen. Was gerade jetzt bei dem anlaufenden Weihnachtsgeschäft finanziell schmerzlich sein dürfte.<br />
Paypal wurde zusätzlich ebenfalls zum <a href="http://winfuture.de/news,60013.html">Ziel von dDoS-Angriffen</a>.</p>
<p>Inwieweit auch EveryDNS nun einem &#8220;Shitstorm&#8221; ausgesetzt ist, ist mir momentan unbekannt. Ich würde mich jedoch nicht wundern, wenn auch dieser entsprechende Konsequenzen spüren würde.<br />
Letzlich führten diese Aktionen von Amazon, Paypal und EveryDNS sicherlich zu einem enormen Vertrauensverlust bei aktuellen oder potentiellen Kunden. So schreibt u.a. die <a href="http://www.ftd.de/politik/international/:amazon-contra-wikileaks-washingtons-helfer-verspielen-vertrauen/50202335.html">Financial Times</a>: </p>
<blockquote><p>Dass ein Cloud-Anbieter sich nun auffällig schnell nach eigenem Ermessen politischem Druck beugt, sendet ein problematisches Signal. Da hilft es auch wenig, dass Amazon den Schritt mit Urheberrechtsverletzungen begründete. Sicher, Wikileaks ist ein Sonderfall und nicht mit dem Geschäft eines normalen Unternehmens vergleichbar. Doch ist gerade die Aufbewahrung digitaler Daten ein so sensibles Thema, dass jede Entscheidung gegen einen Kunden abschreckend wirkt.</p></blockquote>
<p>Eine ähnliche Problematik dürfte sich auch die Schweizer Bank Post Finance  entgegen sehen.<br />
Wenn diese Bank sich nun möglicherweise vorauseilend politischen Druck gefügsam machte, oder auch nur den Verdacht erweckt, daß dies so war, dann dürfte dies für andere Kunden kaum vertrauenserweckend sein.<br />
Denn wenn schon politischer Druck aufgrund von Diplomatengeschätz ausreichte, damit eine Bank einen Kunden vor die Tür setzt, wie steht es dann um den Druck hinsichtlich anderer Themen? Z.B. den Druck durch Finanzbehörden?</p>
<p>Neben den genannten Unternehmen kam es auch zu &#8220;Turbulenzen&#8221; um Hosting/Serverhousing-Provider, die ungewöhnliche Sichtweisen bzgl. dem Mirroring von Wikileaks an den Tag legten: Netzpolitik berichtete, daß <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/keine-wikileaks-mirrors-bei-hetzner/">der Provider Hetzner keine Wikileaks-Mirror bei sich dulden würde</a>. (Wobei hier etwas unklar ist, ob hiermit nur das Hosting-Angebot oder auch das Server-Angebot gemeint sei).<br />
Andere Provider wollten, offenbar eher aus Angst vor dDoS-Angriffen, keine Wikileaks-Mirror bei sich haben, während einige sich wohlweislich nicht festlegen lassen wollen und die Verantwortung dem jeweiligen Kunden belassen.<br />
Einige Provider wiederum blieben gelassen. So zum Beispiel 1&amp;1: </p>
<blockquote><p>dDoS Attacken stellen laut 1&amp;1 auch keine Probleme dar, denn deren Abwehr gehöre zu ihrem Tagesgeschäft.</p></blockquote>
<p>(Quelle: <a href="http://nerdfabrik.de/2010/12/wikileaks-mirror/">nerdfabrik.de</a>).</p>
<p>Mein eigener Provider, HostEurope, antwortete ebenfalls eher vorsichtig: </p>
<blockquote><p>Sie können auf Ihrem Server selbstverständlich sämtliche Inhalte veröffentlichen, die mit dem deutschen Gesetz und unseren AGB in Einklang sind. In wie weit dies auf die von Ihnen gewünschten Inhalte zutrifft, lassen Sie am besten durch Ihren Rechtsbeistand prüfen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Letzlich klärte erst der Provider Domainfactory durch seinen Juristen die Sachlage etwas auf:<br />
<a href="http://blog.df.eu/2010/12/06/wikileaks-mirror-rechtslage-aus-providersicht/">Wikileaks-Mirror: Rechtslage aus Providersicht</a>:</p>
<blockquote><p>Da also bereits das unmittelbare Veröffentlichen von Staatsgeheimnissen strafrechtlich in der o.g. Konstellation nicht sanktioniert sondern sogar verfassungsrechtlich als geschützt betrachtet werden kann, ist somit die reine technische Dienstleistung eines Webhosters zwangsläufig ebenfalls als nicht strafbar zu klassifizieren. Wobei – wie gesagt -bereits an anderer Stelle veröffentlichte Informationen schon überhaupt nicht mehr als Staatsgeheimnis zu werten sind und damit selbst die theoretische Möglichkeit der Strafbarkeit mangels Anwendbarkeit der §§ 95, 97 StGb nicht gegeben ist.</p></blockquote>
<p>Einige Provider, die vorweg die Anfrage von Kunden zu einem Mirror mit einem &#8220;Nein&#8221; beantworteten, oder sogar den Account nach Aufsetzen davon ohne Warnung still legten, dürften nun damit leben, daß sie Kunden verloren, während andere Provider eben diese neu gewannen. Nachdem inzwischen auch <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Wikileaks-Hetzner-will-nicht-spiegeln-Grossbritannien-verhaften-und-Banker-zittern-1148294.html">Heise</a> und <a href="http://www.golem.de/1012/79916.html">Golem</a> darauf aufmerksam wurden und dies Geschäftsgebarren plakativ vermeldeten (&#8220;Hetzner will nicht spiegeln&#8230;&#8221;), dürfte es sicherlich zu einigen Nachdenken gekommen sein.</p>
<p>Wie geht es nun weiter?<br />
Sicher dürfte sein: Jullian Assange als &#8220;Chefredakteur&#8221; von Wikileaks wird irgendwann gefasst. Doch die Frage wird sein, wer ihn denn dann haben will? Schweden will ihn nur befragt haben, nicht unbedingt ausgeliefert. Bei einem öffentlichen gerichtsverfahren dort würde aber schnell herauskommen, daß es sich dort um eine <a href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/12/was-in-schweden-als-vergewaltigung-gilt.html">Farce</a> sondergleichen handelte. In den USA würden ihn einige blinde Narren sicher gern tot sehen. Aber gerade die USA wird sich kaum auf einen jahrelangen öffentlichen Prozess einlassen wollen. Ob Australien als Erfüllungsgehilfe und in historischer Formvollendung auftreten wird und eine Begrpndung aus dem Hut zaubern wird?  Zudem würde ein Gerichtsverfahren in Down Under weit weg sein und nicht so medial wirksam wie wenn es in Europa oder den USA sein würde&#8230;<br />
Doch auch dann wird es Australien nicht leicht  hab.<br />
Eine Gefahr wäre eher die, daß die USA oder andere Staaten wie bewährt über Bande spielen und ein anderes Land mit weniger hohen demokratischen Standards dazu bewegen würden, eine Anklage zu erheben.<br />
Weniger Wahrscheinlich erachte ich das Eintreffen eines baldigen Unfalles. Das wäre zu &#8220;Gestrig&#8221; und würde aus Assange ein Märtyrer machen. Etwas, was langfristig die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in den USA und den anderen beteiligten Staaten untergraben würde. </p>
<p>Ich erwarte eher, daß die beteiligten Staaten eine Doppelstrategie fahren werden:</p>
<ol>
<li><b>Schotten dicht. </b><br />
    Die offensichtlichen Leaks und Versäumnisse im Datenschutz werden geschlossen.</li>
<li><b>Erstickende Transparenz.</b><br />
    Die Staaten werden viel mehr Akten offenlegen und zugreifbar machen als es überhaupt relevante Themen gibt. Die  Daten und Akten werden mehrfach redundant sein und auch Banalitäten und durch und durch unwichtige Dinge enthalten. Wer in mitten diesen Datenwusts dann die Perlen findet, darf sich glücklich schätzen. Und auch noch das Problem haben, dessen Wichtigkeit anderen deutlich machen zu können.
</li>
</ol>
<p>Und sonst?</p>
<p>Der Angriff auf Wikileaks zeigte doch einige beunruhigende Tatsachen. Es <b>ist</b> durchaus möglich, unliebsame Angebote und Organisationen aus dem Netz zu schießen. Das dies hier verhindert wurde, lag daran, daß Wikileaks so prominent und im Fokus der Berichterstattung war.<br />
Aber ich bezweifle, daß ein weit kleineres Projekt Chancen gehabt hätte.</p>
<p>Wikileaks konnte nur durch den persönlichen Einsatz vieler Menschen verteidigt werden. Von daher ist es notwendig über andere Wege nachzudenken, Informationen im Netz zu verteilen. Wege und Verfahren, bei denen eben nicht eine Mindestmenge von engagierten Menschen erforderlich ist und die unabhängig von Politik und &#8220;AGBs&#8221; sind.<br />
Gleichzeitig muss dieses Verfahren dennoch so gestaltet sein, daß Menschen es wie bisher über gewohnte Wege (Webbrowser!) und einfach aufrufen können.<br />
Denken wir darüber nach!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.xwolf.de/2010/12/06/wikileaks-angriff-aus-dem-off/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

