Eure Mütter: Der Typ, der bei der GEMA die Titel eintippt…

Witziges Gesangsstück von “Eure Mütter”:


Will it blend?

Bei all dieser komischer Euphorie über ein überteuertes Laptop, hat mich dieser Movie gefreut:

“Will it blend?” -iPad vs.Mixer:


Besserer Personendatenschutz für Webmaster am RRZE

Datenschutz kann nicht nur bei der einfachen Anonymisierung von IP-Adressen, also bei den Besuchern von Webseiten aufhören. Denn das wäre ja nur die eine Seite. Es gibt jedoch auf der anderen Seite auch die unzähligen Webmaster, die sich jeden Tag Angriffen von SpamBots oder Marketingunternehmen ausgesetzt sehen. Auch diese gilt es zu schützen!

Im WebTeam des RRZE haben wir uns deswegen nun entschlossen, unsere Webmaster zu schützen: Ab sofort werden auch die Webmaster selbst anonymisiert.

Hier die offizielle Meldung:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Ihnen möglicherweise aus den Medien bekannt geworden ist, ändern
sich ab den heutigen Tag einige Anforderungen und Gesetze bzgl. des
besseren Datenschutzes.
Mit der Datenschutzreform, die noch von der vorherigen Bundesregierung
erlassen wurde, erhalten u.a. Verbraucher mehr Rechte gegenüber
Auskunfteien. Auch wird der Personendatenschutz im Internet gestärkt.

Hiervon sind auch die Web-Dienste des RRZE betroffen. Wie wir bereits
am 3. März im Blog berichteten
(vgl: http://www.blogs.uni-erlangen.de/webworking/stories/4777/)
werden inzwischen alle Zugriffe auf Webauftritte anonymisiert.
Damit ist der Datenschutz der Besucher von Webauftritten bereits
erhöht.
Betroffen von Besuchen unerwünschter Datensammler sind jedoch auch die
Betreiber und Webmaster von Webauftritten. Auch diese sollen durch
geeignete Maßnahmen geschützt werden.

Daher werden ab heute ebenfalls alle Webmasterkennungen und die damit
verbundenen Zugänge auf unsere Dialogserver anonymisiert.
Durch diese Maßnahme wird erreicht, dass Webmaster bei der Bearbeitung
und Erstellung von Webauftritten anonym und ungestört von politischen oder
wirtschaftlichen Druck arbeiten können. Auch das Webteam des RRZE wird somit
keine Möglichkeit mehr haben, festzustellen, wer eine Webseite bearbeitet
oder geändert hat.
Das Ideal der Freiheit von Forschung und Lehre wird hierdurch mustergültig
unterstützt.

Um sich zukünftig in Ihrem Webauftritt und den damit verbundenen Diensten
anmelden und anonym arbeiten zu können, wurde in Zusammenarbeit mit dem
Lehrstuhl für Kryptographie und Sicherheit in der Datentechnik
ein sogenanntes “Private/Public-Key-Verfahren” entwickelt.

Als Webmaster melden Sie sich mit einem leicht zu merkenden “öffentlichen
Schlüssel” an. Dieser wird mit einem geheimen “privaten Schlüssel”, der
auf unseren Anmeldeservern hinterlegt ist, abgeglichen. Beide Schlüssel
werden auf eine Basis aus Primzahlen umgerechnet und mit einem
mathematischen Verfahren auf eine Fourier-Laplace-Matrix transformiert.
Durch diese mathematische Funktion wird eine unidirektionale Abbildung
erzeugt, die mit heute verfügbaren Rechensystemen nicht entschlüsselbar ist.

Um dieses neue Verfahren zu nutzen, ist eine einmalige Registrierung
Ihrerseits notwendig, bei der Ihr anonymisierter öffentlicher
Schlüssel erstellt wird.

Bitte rufen Sie dazu folgende Adresse auf:

https://www.wmp.rrze.uni-erlangen.de/register

Den nach Eingabe der Personendaten erhaltenen Schlüssel
teilen Sie uns bitte via E-Mail an
webmaster@rrze.uni-erlangen.de
zusammen mit der Angabe Ihrer Webauftritte mit.

Wir werden dann diesen Schlüssel als Identifikation
für die genannten Webauftritte hinterlegen. Alle bisher gespeicherten
personenbezogenen Daten des Webmasters werden danach entfernt.
Eine Verknüpfung Ihrer Identität mit dem Webauftritt ist uns
danach nicht mehr möglich und es obliegt dann ganz
Ihrer persönlichen Entscheidung, ob und wie öffentlich Sie die
Funktion auf Ihrer Webseite darstellen.

(Quelle: Blog des WebTeams vom RRZE: Besserer Personendatenschutz für Webmaster am RRZE)


WKE2010: Call for Paper hat begonnen

Auch hier nochmal der Hinweis: Die Call for Paper für den Webkongress Erlangen 2010 hat heute begonnen.

Zur Veranstaltung/Aus dem Rundbrief:

Webkongress Erlangen 2010: Lösungen – von der Theorie zur Praxis

Die Zeit der einfachen Webseiten ist endgültig vorbei: Wurden Unternehmen und öffentliche Einrichtungen noch vor einigen Jahren durch eine simple digitale Visitenkarte repräsentiert, so sind heute komplexe Angebote mit vielfältigen interaktiven Funktionen ein Muss. Komplexe Webauftritte kombinieren heutzutage die Ausgaben und Daten verschiedenster Teilsysteme, angefangen von Informationen und Texten aus Blogs und Nachrichtensystemen, Termindaten aus Kalenderverwaltungssystemen, bis hin zu automatisch Erstellung und Anzeige von Statistiken aus Umfragesystemen oder gar aus den Daten von kommunalen oder betrieblichen Wahlen.
Wie lassen sich solche komplexe Webangebote professionell, nachhaltig und barrierefrei konzipieren und entwickeln? Wie sehen solche Lösungen technisch aus? Welche Kriterien sollten Entscheider, Entwickler und Betreuer bei der Umsetzung ihrer Internetprojekte berücksichtigen?
Diesen Fragen werden wir am
7. und 8. Oktober 2010 auf dem Webkongress Erlangen 2010,
einer Veranstaltung des Regionalen RechenZentrums Erlangen (RRZE),

nachgehen.

Bereits zwei Mal organisierte das RRZE den Webkongress Erlangen, eine Veranstaltung rund um die Technologien des WWW, die vor allem, aber nicht nur bei Anwendern im öffentlichen Dienst großen Anklang findet: 2006 mit dem Thema „Barrierefreiheit“ und 2008 unter dem Titel „Web 2.0 – die Zukunft der Webtechnologien“. Waren die beiden vorherigen Kongresse stark auf technologische Details ausgerichtet, so sollen dieses Jahr mustergültige Lösungen aus verschiedenen Bereichen ganzheitlich präsentiert und analysiert werden.

Neben Vorträgen und Lightning-Talks bietet der Kongress zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Fachleuten und Interessierten.
Zum Kongress erwarten wir Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland. Alle weiteren organisatorischen Details und einen Referenten-Fragebogen finden Sie im Anhang. Für weitere Auskünfte stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Zum Formular: http://www.webkongress.uni-erlangen.de/vortraege/cfp.shtml


Dumm und dreist, aber irgendwie witzig

Fefe hat eine Mail mit folgendem Inhalt bekommen:

ich möchte Sie darum bitten, die Werbung auf ihrer Webseite in Form eines grafischen Banners darzustellen, sodass es für technisch unversierte User einfacher ist, diese, z.b. mit Adblock Plus, auszublenden.

Quelle: blog.fefe.de.

Eines muss man dem Sender jedoch zugestehen: Er ist ehrlich. Denn geben wir es doch zu: Wir alle machen das doch. Wer heute noch ohne entsprechende Addons oder Plugins surft, die u.a. Werbung wegfiltert, wird doch auch zu recht als nicht Internet-Kompetent angesehen.
Neu ist allerdings, dass Leute, die zu faul sind, sich das Wissen anzueigenen, wie man sowas wegmacht, eine E-Mail schreiben und fragen wie das geht…