Bürgerentscheid zur StUB am Sonntag 19.04.2015

Der Landkreis Erlangen-Höchstadt entscheidet am 19.04.2015
zur Frage der StUB.

Der Kreistag hat mehrheitlich entschieden, dass neben dem Bürgerbegehren ein Kreistagsbegehren ein eigenes Ratsbegehren ergänzt wird.
Konkret wird es also zwei Fragestellungen geben:

Bürgerentscheid 1 (Kreistagsbegehren)

“Sind Sie dafür, dass der Landkreis Erlangen-Höchstadt an der Umsetzung der Stadt-Umland-Bahn weiter mitwirkt und dem hierzu erforderlichen Zweckverband Stadt-Umland-Bahn Nürnberg-Erlangen-Erlangen-Höchstadt beitritt, insbesondere um durch eine Planung und Kostenberechnung belastbare Zahlen für eine abschließende Entscheidung zum Bau der Stadt-Umland-Bahn zu erhalten?”

Bürgerentscheid 2 (Bürgerbegehren)

“Sind Sie dafür, das der Landkreis Erlangen-Höchstadt sich am Projekt
StUB (Stadt-Umland-Bahn) nicht beteiligt und – sollte der Landkreis zur Realisierung der StUB Mitglied in einem Zweckverband oder sonstigen Unternehmen sein – alle rechtliche Möglichkeiten ausschöpft, aus diesem Zweckverband/Unternehmen wieder auszutreten?”

– Werden die bei Bürgerentscheid 1 und 2 zur Abstimmung gestellten Fragen in einer miteinander nicht zu vereinbarenden Weise jeweils mehrheitlich mit ja beantwortet –

Welche Entscheidung soll dann gelten? (=Stichfrage)

  1. Bürgerentscheid 1 (Kreistagsbegehren für die StUB)
    „Mitwirkung des Landkreises Erlangen-Höchstadt am Zweckverband
    Stadt-Umland-Bahn“
  2. Bürgerentscheid 2 (Bürgerbegehren gegen die StUB)
    „Keine Beteiligung des Landkreises Erlangen-Höchstadt am Projekt StUB“

 

Meine Abstimmungsempfehlung:

Aufgrund

  • der mehrfach thematisierten Probleme (Kosten, Trassenführung, Nicht-Berücksichtigung der Folgen des neuen S-Bahnanschlusses in Erlangen-Bruck, Nicht-Berücksichtigung der aktuellen Stadtentwicklung in Erlangen und der Verlagerung von Betriebsorten von Siemens, der Universität und anderen, keine Verkehrsverbesserung Richtung Nordwest (Bamberg, Forchheim, Höchstadt usw.) und Richtung Osten (Gräfenberg, Uttenreuth, usw.)) mit der aktuell geplanten Form der StUB,
  • der mangelnde Berücksichtung der Forderungen nach Transparenz in allen Phasen des Projektes und
  • der durch die Projektbeteiligten nur nachlässig durchgeführten
    Beteiligung des Bürgers, der dann doch erst ein eigene Begehren
    starten musste,

empfehle ich persönlich allen Wahlberechtigten des Kreises sich dem Votum des Bürgerbegehrens anzuschließen:

Nein zur StUB. Keine Beteiligung des Landkreises Erlangen-Höchstadt am Projekt StUB.

Es mag durchaus sein, dass das Konzept der Straßenbahn, welches im vorletzten Jahrhundert seinen Anfang nahm, in einigen Bereichen seine Vorteile hat. Das vorliegende Konzept der StUB nimmt jedoch keine dieser Bereiche ein. Die Trassenführung sorgt nur für ein partielle Entlastung des Verkehrs für wenige Tagesstunden und auf nur zwei Strecken (Erlangen – Herzogenaurach und Erlangen – Nürnberg-Ost).  Die Kosten in Höhe von einer halben Milliarde Euro nur für den Bau, zzgl. dauerhaft anfallender Kosten sind viel zu hoch für ein Konzept, dessen Alternativen nicht annähernd so teuer sind und die aus politischen Gründen bislang nicht berücksichtigt wurden.

Es geht hier um Geld, welches nicht nur Erlangen, sondern auch dem ganzen Kreis über Jahrzehnte fehlen wird. Geld, welches bei den Stellen abgezogen wird, wo es noch nötiger gebraucht wird.  Wir sollten so viel Geld nicht für späte Eisenbahnspielchen einiger weniger Politiker und den Lobbyinteressen von Konzernen opfern.

Dieses Geld wäre besser dort aufgehoben, wo es herkommt: Bei dem Bürger und bei intelligenten, dezentralen Verkehrskonzepten.  Nicht jedoch in Konzepten aus dem 18. Jahrhundert.

 

Flattr this!

Freiheit im Netz

Wenn Twitter  mehr als 140 Zeichen zuließe, wäre dies ein Tweet von mir:

Dieser Tweet wurde auf einer kommerziellen Plattform geschrieben. Meine Tweets sind weltweit erreichbar und auf Jahrzehnte verfügbar und handelbar. Man wird sie nutzen können um ein zeitlich abhängiges Portrait von mir und meinen Kommunikationsnetz zu berechnen.

Der übliche Tweet enthält Zeitstempel, Browserdaten, Angaben zur Twittersoftware, optionale Daten zu meinem Profil, optionale Daten zu meiner Location. Zusammen mit anderen Tweets lassen sich Vergleichsmengen über Zeitpunkte, Häufigkeiten, Wortschatz, Interessen, Tätigkeiten, etc pp. ermitteln. Nur wenige dieser Daten sind notwendig um einen einzelnen Menschen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu identifizieren. Und dies geschieht auch.

Ich hab den Tweet geschrieben auf einer Browsersoftware, die zwar frei ist, aber deren Vertriebspartner kommerzielle Interessen haben. Mein Tweet wird über verschiedenste Server und Router geschickt, über Glasfasernetze in Hand von Netzbetreiber, die bezahlt werden von Backboneprovidern, die wieder von Subprovider und Hostern ihr Geld holen.

Anhand der Datenraten und der Art der IP-Pakete kann mein Internetprovider Aussagen über Nutzungshäufigkeiten machen und darüber was ich gerade tue. Paket-Monitoring und -Analyse erlauben es die von mir besuchten Serveradressen zu identifizieren, die besuchten Webseiten erlauben tiefer gehende Analysen über meine Interessen und all dem was damit zusammenhängt. Selbst bei verschlüsselten Datentransfer erlaubt die Tatsache, dass meine Kommunikation verschlüsselt ist, als solches Aussagen über mich zu treffen, diese zu speichern und zu analysieren. Hab ich meinen Computer nicht 24h Stunden am Tag in Betrieb und sende randomisierte Mülldaten an verschiedene per Zufall ausgewählte Server, können die Datenraten zumindest eindeutig festmachen, wann ich am Computer und aktiv bin.

Die Browsersoftware läuft auf einem Betriebssystem, welches kommerziell ist, obgleich es viele freie Subkompetenten und Libraries benutzt. Dieses Betriebssystem verbindet sich mehrfach täglich und ohne weiteres meinerseits mit seinem Ursprung. Vermeintlich um Updates zu holen, mutmaßlich um auch Daten von mir zu übertragen, die wenigstens eine Identifizierbarkeit nicht ausschließen lassen.

Die Stadtwerke, bzw. mein Energie-, Wasser- und Wärmeversorger kann ebenfalls durch Verbrauchsdaten und deren Zeitpunkte Analysen über mich als Person vornehmen. Bei genügend genauer Messung unter Einbeziehung der Frequenzen in den Stromleitungen wären hier sogar Aussagen möglich, ob ich am Computer sitze oder am Fernseher. Und wenn ich am Fernseher bin, wann ich das Programm umschalte. Korreliert man das Umschalten mit dem aktuell laufenden Programm und bekannten Zeitpunkten an denen Werbung erscheint, sollte es sogar mit hinreichenden Wahrscheinlichkeiten möglich sein, die Sendungen zu ermitteln, die ein Fernsehzuschauer bevorzugt. Dies zwar nicht durch eine Messung an einem Tag, sondern über einen längeren Zeitraum.

Aber was ist schon Zeit für Daten, wenn der Speicherplatz so billig geworden ist, dass man Unmengen an Daten aufheben kann? Wenn die nächste Speichereinheit früher zur Verfügung steht als bis es braucht die vorhandene überhaupt vollständig zu belegen.

Der Tweet würde ohne Fragezeichen enden und auch kein Ausrufezeichen haben.

Es gibt Menschen, die ob dieser Möglichkeiten, dieser Wahrscheinlichkeiten, ja dieser Gewissheiten, dass genau dies passieren wird und passiert, Angst haben. Angst davor, dass die eigene Privatsphäre nicht mehr da ist.  Das es keinen Raum mehr gibt, in dem man sich zurückziehen kann.

Als Facebook kürzlich seine AGBs so abänderte, dass es nun ganz offen schrieb, was es mit den Daten tut, dies es über Nutzer erfasst, ergoss sich eine Empörung im Netz. So jedenfalls sahen es einige Menschen, die auf anderen Medien und Social Media Plattformen unterwegs waren.

Der ehemalige Bundesdatenschützer Peter Schaar kündigte dann auch pressewirksam sein Account. Was auch immer das noch bedeutete, da nach der ebenso pompösen Kündigung einer ehemaligen Verbraucherschutzministerin herauskam, dass dies nicht nur geplant sondern auch mit Facebook koordiniert geschah. Seinen Twitter-Account behielt er; Er ist auch bis jetzt in aktiver Nutzung, sprich Herr Schaar reagiert auch auf Hinweise.

@PiratSBO verkündete heute auf Twitter sein Unmut darüber, dass der Landesvorstand der Piraten Schleswig-Holstein weiterhin an seiner Facebook-Dependance festhalten möchte. Mehr noch, in seiner Frust nannte er es ein Verrat an den Idealen der Partei und schloss persönliche Konsequenzen in Form eines Wechsels zu einem anderen Verband nicht aus…

Ich keine einige aktive Facebook-Benutzer, denen diese Aufregung nicht vermittelbar ist. Die (natürlich!) nicht mal etwas davon mitbekommen. Und auch -zum Beispiel von PiratSBO- nichts davon mitbekommen werden;  da nämlich mit Ihnen ja nicht darüber gesprochen wird.

Und selbst wenn es ein Facebook-Benutzer mitbekommen würde, was würde dieser dazu sagen? Er könnte -nicht nur unter dem Wissen was ich oben schrieb- sondern auch direkt schreiben:

Du hast gut reden, willst mir einreden, dass ich was böses tue oder dumm sei, weil ich auf Facebook zu Hause bin, aber du nutzt Twitter und machst dir darüber keinen Gedanken. Ist das Bigotterie oder kann das weg?

Was ist nun die Wahrheit? Was sollen wir nun tun?

Natürlich gibt es einige Menschen, die den Ansatz fahren, alles zu verbieten, was möglich ist. Ohne an die Folgen zu denken oder an Kollateralschäden.  Verbieten wir doch einfach, dass IP-Adressen gespeichert und ausgewertet werden! Verbieten wir das Usertracking über GA, PiWik, WordPress.com, oder andere! Verbieten wir alles, was irgendwie dazu beitragen könnte, den Menschen hinter dem Apparat zu identifizieren!
Und all jene, die zu schwach sind, sich selbst  zu schützen, gegen die Unholde des Netzes, erhalten eine Zwangsmaskierung. Natürlich dient das nur dem Schutz!
Und wo auch diese nicht reicht, müssen wir eben dafür sorgen, dass sie zu Hause bleiben. Geschützt hinter virtuellen Mauer. Geschützt gar vor sich selbst, wenn die User zu unreif, zu jung sind um sich selbst zu schützen. Das müssen wir dann vielleicht auch erzwingen…
Wir wollen ja nur das Beste!

Der Weg in die Hölle ist gepflastert mit Steinen, auf denen gute Vorsätze geschrieben stehen.

Und diese Sichtweisen sind so etwas von 2008er… Ja, 2008. Denn da gab es schon mal etwas in dieser Richtung. Und auch hier finde ich einen Namen wieder: Peter Schaar verkündete im Jahr 2008 eine Charta des digitalen Datenschutzes und der Informationsfreiheit. Damals, wie heute greift diese Charta jedoch zu kurz und offenbarte ein Denken, welches auf Bevormundung beruht. Es herrschte das Denken vor, man müsse Menschen beschützen vor sich selbst.
Seither hat sich nichts getan. Zumindest nicht in Deutschland, so scheint es.

Wird es nun nicht irgendwann mal Zeit, einzusehen, dass der Weg der Verbote -sowohl der über echte Gesetze, als auch der über erhobene Zeigefinger- falsch ist? Sollten wir nicht einfach mal einsehen, dass es nun mal so ist wie es ist, wie es auch immer schon betont wurde:

Alles, was ich im Internet von mir gebe, kann und wird aufgezeichnet werden, es kann gespeichert, aufgehoben und analysiert werden.

Ja, die ermittelten Daten können zum Bösen verwenden werden. Sie können aber auch dazu benutzt werden etwas neues zu schaffen, sie können zum Positiven verwendet werden!

Tweets, die ich vor Jahren schrieb, können aus den Kontext gerissen werden, böse interpretiert werden. Und etwas dümmliche Menschen können auf den aberwitzigen Gedanken kommen, mich und andere Personen als ganzes anhand eines Tweets zu bewerten, ohne dabei irgendetwas vom Kontext zu wissen oder zu berücksichtigen. Oder gar von der Zeit und dem Erfahrungen die davor gemacht wurden, die danach kamen und Dingen, die das Leben und das Bewusstsein und damit die Person formten.

Gleichzeitig kann die richtige Interpretation von Daten Gutes bewirken. Sei es nur die App, die anhand der häuslichen WLAN-Station erkennt, dass man daheim ist und so dafür sorgt, dass die Heizung höher gedreht wird.
Oder sei es die Software beim Gasversorger, die bei einem Haus einen ungewöhnlich hohen Anstieg des Verbrauchs feststellt und einen Menschen informiert, da mal nachzuschauen, bevor etwas passiert.

Worauf ich hinaus will ist: Daten sind niemals gut oder schlecht. Egal, ob sie als Datei oder Datensatz auf irgendeiner Festplatte liegen -egal ob bei der NSA, einer Versicherung oder dem Nachbarn- und auch egal, ob sie verknüpfbar und interpretierbar sind. All dies ändert den Charakter von Daten nicht.

Worauf es tatsächlich ankommt ist jedoch, wer was mit den Daten und den Analysen anfängt!

Hierzu ein Beispiel:
Ein regionaler Wasserversorger überwacht digital den Wasserverbrauch aller Häuser. Über eine Software kann diese Software ungewöhnliche Schwankungen im Verbrauch feststellen. Bei einem Haus, welches anhand der Charakteristik des Jahresverbrauchs eindeutig als Ferienhaus eingeordnet werden kann, wird im Winter ein plötzlicher Verbrauchsanstieg festgestellt. Der Anstieg ist dabei signifikant hoch. Deutlich  mehr Wassermengen werden am Stück verbraucht.
Die Software ist vorhanden und meldet dies weiter. Ein Mensch wird informiert.

Hier könnte die Geschichte nun gut enden.
Muss sie aber nicht. Denn nun erst kommt die menschliche Entscheidung ins Spiel, was mit den Daten geschieht:

Die gute Geschichte würde so ausgehen: Der aufmerksame Mitarbeiter erkennt, dass ein Wasserrohrbruch vorliegt und sorgt für die umgehende Abschaltung des Zufluss und informiert den Kunden. Der Schaden kann so in Grenzen gehalten werden.

Die schlechte Geschichte würde jedoch so weitergehend: Der Mitarbeiter des Versorgers prüft den Vertrag des Hauseigentümers. Und zwar sucht er nach dem Vertragsbestandteil, in dem der Wasserversorgung ein Service zur automatischen Überwachung angeboten hat. Hat der Kunde auch diesen Vertrag abgeschlossen? Sollte dies nicht der Fall sein, wäre der Versorger nicht verpflichtet irgendetwas zu tun. Im Gegenteil würde er profitieren: Durch den Wasserrohrbruch würden einige Hektoliter Wasser in Rechnung gestellt werden können!
Ist der Versorger nun stark gewinnorientiert ausgerichtet, wären die Prioritäten klar.  Der zuständige Mitarbeiter hätte zwar möglicherweise ein schlechtes Gewissen, aber die Anordnung kommt nun mal von oben. Sie wissen ja wie das ist…

Nochmal: Daten sind nicht böse. Daten sind nicht gut. Es kommt nur darauf an, was mit ihnen danach gemacht wird.  Verbote, die nur darauf abzielen, die Erzeugung oder das Erfassen von Daten zu verbieten, sind daher ein Holzweg. Mehr noch, diese Versuche schaden mehr als sie nutzen.

Leute, haltet ein mit euren eindimensionalen Denken, mit euren Verboten, euren Dogmen und eurer zeitlich befristen subjektiv geprägten Moralvorstellung. Lasst das Netz frei! Geht andere Wege.

2012 schrieb ich ein anderes mal darüber. Und ich stehe heute dazu wie damals:

Ich kann nicht verhindern, dass meine Daten, welche öffentlich ermittelbar sind, gesammelt und verknüpft werden. Ebenso wenig kann ich den Handel mit solchen immateriellen Daten verhindern.
Aber ich kann ein gleiches Recht einfordern. Und dies bedeutet, dass jeder der meine Daten abruft, sich ebenso offenbaren muss, wie meine Daten es tun.

Konkret zum Fall der AGBs von Facebook bezogen bedeutet dies: Die Plattform Facebook ist nicht per se böse. Facebook ist aber „digitale Heimat“ vieler Menschen. Es ist Teil der Netzkultur und des Erlebens und Lebens von vielen, vielen Menschen. Auf Facebook werden nicht nur dumme Sprüche geschrieben, es regt andere auch dazu an kreative Dinge zu machen. (Ja, tatsächlich!) Videos, Gedichte, Essays, Geschichten, Apps…

Soll man all dies verdammen und soll man all den Menschen dort den Rücken zukehren, nur weil das gewinnorientierte Unternehmen hinter Facebook die Daten verkauft? Und ist dieser Verkauf wirklich unmoralisch, wo er doch bekannt und offensichtlich ist?

Wenn wir tatsächlich gegen den Missbrauch der Daten vorgehen wollen, der auch durch Facebook vermittelt wird, dann sollten wir doch lieber dort ansetzen, wo der Missbrauch tatsächlich geschieht! Und dies geschieht nicht direkt bei der Plattform, sondern bei den Käufern der Daten! Was machen die mit den Daten? Und ist das dann in Ordnung oder ist das Missbrauch?

Wenn ich auf einer Medienseite plötzlich andere, komische Werbung bekomme, weil ich vorher mit demselben Browser und einem User auf Facebook eingeloggt war, wer hat dann die Werbung geändert? War das tatsächlich Facebook? Oder war es der Werbevermarkter, der meine Daten kaufte und meinte diese nun wider meines Willens zu verwenden?
Die Frage war rhetorisch. Nicht rhetorisch ist diese Frage: Warum dann soll Facebook böse sein, aber nicht der Werbevermarkter und nicht die Mediensite, die diese Werbung bei sich einblendet?

Bei Facebook wurde ich zuvor gefragt und ich hatte und hab die Wahl es zu nutzen oder es sein zu lassen. Ich bin wissentlich den Deal mit Facebook eingeladen: Du bekommst meine Daten, dafür gibst du mir eine Plattform.
Bei der Mediensite hingegen und dem Werbevermarkter wurde ich nicht gefragt! Ich weiss nicht, an wen Datenhändler die bei Facebook gewonnenen Daten weiter geben und was diese damit tun. Diese sind nicht verpflichtet mich darüber zu informieren. Zwar könnte ich gemäß dem Datenschutzgesetz ein Auskunftsersuchen einreichen;  jedoch läuft diese Möglichkeit in die Leere, wenn ich garnicht erfahre, wer genau meine Daten hat und ich somit auch nicht weiß, wen ich dazu fragen kann!

Zudem berufen sich viele Unternehmen bei einer solchen Frage selbst wieder und irrsinnigerweise auf den Datenschutz. Unternehmen, wie die SCHUFA  dürfen aufgrund des Listenprivilegs mit meinen Daten handeln. Wenn ich aber bei der SCHUFA erfahren will, von welchen Unternehmen Sie „meine“ Daten erhielten oder an wem sie diese verkauften, wird diese Anfrage abgelehnt. Selbst wenn ich dadurch einen finanziellen Schaden erlitt…

Mein Ansatz wäre daher nicht, Gesetze zu verschärfen, den das Nutzen, das Analysieren und die Weitergaben von Daten unterbinden (daran halten sich ja eh nur die rechtlich Schwachen) , sondern Rechte für Menschen zu einzuräumen, daß diese ebenfalls mehr Daten erhalten: Wer genau hat meine Daten bekommen!

Wie Obi Wan El Isidor einst sagte:

Gebt euch dem Netz hin. Seid Teil von ihm!

Akzeptiert, dass das Netz auf Daten basiert. Auf den freien Datenaustausch. Wer den Datenaustausch hindert oder aufgrund von moralischen Aspekten zu zensieren versucht, der zerstört am Ende das Netz.

Flattr this!

Wo sind die Netizens?

Bin ich noch in einer Partei, welche Wurzeln im Netz hatte, die Netzkultur noch kennt und lebt?

Wo alles, was im Internet öffentlich und verfügbar gemacht wurde,  genutzt, remixt, kopiert und weiterverarbeitet werden darf, um daraus neues zu schaffen?
In der es egal ist, wer was ist und wo? In der es egal ist, ob dein Gegenüber auf der anderen Seite der Verbundung ein Fisch im Glas oder irgendjemand auf der anderen Seite der Erde ist?
Wo man etwas positives dem Netz zurückgibt für all das viele Gute was man daraus bekam?

Ich meine ja.

Aber wir müssen drum kämpfen und weiter aufklären.

 

Flattr this!

Kommentar zum Orgastreik (Nachtrag)

Bemerkungen zum Orgastreik von einem der Beteiligten (Nachtrag und Kopie aus den Kommentaren zu einem Beitrag auf piratenpartei.de):

Ohne all zu viel darüber hier schreiben zu wollen, ein paar Hintergrundinformationen:
Hätte es den Streik nicht gegeben, wären stattdessen 1/3 bis 1/2 der Beteiligten in den Tagen vor und nach den Streik gegangen. Viele Ehrenamtliche hatten zuvor (und im Stillen) bereits mehrfach versucht ihre Sorgen und insbesondere auch fachliche Bedenken bei internen Entscheidungen zur Organisation des damaligen Bundesvorstands anzubringen.
Statt dass auf die Ehrenämtler, die teilweise seit Jahren da waren und alles in ihrer Freizeit hoch professionell am laufen hielten, eingegangen wurden, wurden diese jedoch von Teilen des Bundesvorstandes und deren eingesetzten Beauftragten als unwichtig und ersetzbar abgetan: Wer Probleme machte, könne ja binnen 2 Wochen durch eine bezahlte Kraft ersetzt werden.
Hinzu kam die politische Agendasetzung des ehemaligen Bundesvorstands:
Auch Ehrenämtler sind aber Teil der Piratenpartei, Mitglieder und damit auch Leute die eben ebenfalls eine politische Meinung haben. Nicht gewählte Vertreter von kontroversen Meinungen wurden durch den Bundesvorstand geschützt, bzw. ihnen und ihren Wünschen wurde Gehör geschenkt und Raum in Meldungen und Statements gegeben. Den Ehrenämtler dagegen nicht.

Der Orgastreik wurde daher als letzte und einzige Möglichkeit eingebracht.
Quasi als Signal an viele derjenigen, die schon ihr Austrittsschreiben fertig hatten: Leute, geht noch nicht. Lasst uns wenigstens noch einen Schuss vor dem Bug setzen. Wenn der nicht klappt, wenn der nicht wirkt, dann seit nicht nur ihr weg, sondern wir gehen zusammen.

Der Orgastreik war letztlich aber erfolgreich:

Er sorgte für ein Schock bei den betreffenden Vorstandsmitgliedern; Aber auch viel mehr bei den eher extremen Elementen der Partei, die bisher nur die Arbeit dieser Ehrenämtler nutzten und nun einsehen mussten, dass die lieb gewonnenen Vorteile einen Wert hatten (Und Kosten mit sich brachten – nämlich erst mal Respekt und Anerkennung derjenigen die was tun und zum zweiten die Anerkenntnis, das auch die stillen aktiven Ehrenämtler keine willenlosen Sklaven, sondern ebenfalls gleichberechtigte Piraten mit politischen Meinungen sind.).

Es gibt einige Leute die mit einem Kodex der IT daherkommen und nun behaupten, dass die Streikenden gegen diesen Kodex verstoßen hätte.
Das Gegenteil ist der Fall:

Die Systeme und die Wartung dieser durch Ehrenämtler wurden durch fehlerhafte “Managemententscheidungen” gefährdet.

In solchen Fällen muss jeder verantwortungsbewusste Admin handeln. Die Gefahr bestand konkret darin, dass die Partei damals binnen 2 Wochen nicht mehr handlungsfähig gewesen wäre. Sowohl auf dem Gebiet der IT, als auch der Verwaltung. Unbetreute IT-Systeme sind sehr schnell Opfer von Angriffen oder Störungen.
Übrigens: Am Sonntag nach dem Streik gab es tatsächlich auch eine Störung der Mailsysteme, die unabhängig davon auftrat. Wer hat das Problem behoben? genau, die Orgastreiker. Während gleichzeitig der empörte, extreme Mob forderte, dieselbe Leute in die persönliche Insolvenz zu klagen.
Aber auch das wäre nicht möglich gewesen, da Anwälte Geld wollen. Ohne die betreffenden Ehrenämtler in der Finanzbuchhaltung allerdings…

Nochmal: Der Streik hat einen Großteil derjenigen, welche die Partei überhaupt am Leben halten, davon abgehalten zu gehen.

Ein weiteres (gezielt gestreutes?) Märchen um den Streik ist, dass kritische Systeme abgeschaltet wurden. Dies ist natürlich gelogen. Betroffen war nur das Wiki und die Pads. Die Pads waren nur wenige Stunden betroffen. Für das Wiki wurde eine statische Alternativvariante angeboten.
Gerade Wiki und Pads sind täglich Angriffspunkte von Vandalismus und Missbrauch. Benötigen daher andauernder Moderation. Ein schneller Blick ins Steuerrad vom Wiki belegt dies.
Wenn die Ehrenämtler weg gewesen wären anstelle zu streiken und der BuVo keinen Ersatz für die Admins und Moderatoren hätte finden können, dann müssten diese Systeme aus rechtlichen Gründen bzw. aus Schutz gegen Angriffe ebenfalls offline gestellt werden müssen.

Die durch veraltete Gesetze verursachte Rechtsprechung kennt da in vielen urteilen auch kein Pardon: Systeme wie Wikis, Foren oder Pads verursachen eine rechtliche Haftung des Betreibers. Wenn der Betreiber keine Moderation oder Betreuung leisten kann, dann muss er abschalten…

Und nun stelle man sich vor was in diesem Szenario gewesen wär: Die Admins verkünden offiziell sie sind XX Tage nicht da. Was wäre dann wohl auf dem Wiki und den Pads abgegangen? Und ich meine damit nicht nur Posts von empörten Leuten, sondern Dritte, die so was gezielt ausnutzen.

Nein, wer hier von dem Kodex oder Verantwortung schreibt, die von den Ehrenämtler nicht eingehalten wurde, der weiß einfach nicht worum es geht.
Vielleicht sollten solche Leute lieber mal weniger schreiben und twittern, sondern einfach mal für eine längere Zeit selbst aktiv mit arbeiten.

Flattr this!

zeig-respekt

Die Piraten sind da – und sie gehen nicht wieder weg

Ich bin derzeit auf dem Bundesparteitag der Piratenpartei Deutschland. Als Mitglied der SG Website bin ich im Hintergrund damit beschäftigt, den Liveticker auf der Bundeswebsite zu betreuen und auch ansonsten technische Hilfestellung für die Website zu geben.

Somit bekomme ich natürlich auch eine Menge mit von der Stimmung etc. Zudem sitz ich direkt hinter der Sitzreihe die für die Presse vorgesehen ist. In einer Mail wurde ich gefragt, was von den gestrigen Artikeln in der SZ oder FAZ (diese verlinke ich hier aufgrund der LSR-Unterstützung der Verlage nicht) zu halten ist.

In einem Artikel wurde gar behauptet, die Halle wäre zu einem ganzen Drittel leer. Und überhaupt wäre in der Piratenpartei eine Exodus- oder Auflösungsstimmung. Eine Rede eines Kandidaten, der von verschiedenen Geschenissen persönlich frustriert war, wurde auch als Beispiel hervorgehoben. Die Rede. Nicht die Reaktionen im Publikum darauf, die diese mit den „weissen Stimmzetteln“ deutlich quotierten.zeig-respekt

Einige der Artikel in verschiedenen Medien sind überaus tendenziös. Sie geben garnicht wieder wie hier die wirkliche Stimmung ist. Und das hier so viele freie Plätze sind, ist auch nicht wahr. Ich hatte schon überlegt dies zum Gegenbeweis zu fotografieren, aber das bringst dann auch wieder nicht… Ja, es existieren leere Tischreihen ganz hinten. Aber als Informatiker, der in den Genuß von ausreichender Mathematikausbildung kam, würde ich nicht von 1/3 reden. Sondern von 1/6.

(Update: Ich hab mir jetzt mal den Spaß gemacht und hab nachgezählt. Von 54 Tischreihen sind 9 leer. Und das sind tatsächlich ziemlich genau 1/6. Tjaja. Wir sind für bessere Bildung. Bruchrechnen zum Beispiel. Das wäre auch für spätere Journalisten wertvoll.)

Update zum Update: Ich würde darauf hingewiesen das die absolute Zahl der akkreditierten Piraten (1085) tatsächlich doch eher 67% der in der Halle vorhandenen Bestuhlung (1600) ausmachte. Danke für die Klarstellung! Ich kann wie gesagt nur meine subjektive Sicht geben. Vielleicht geht dieser Unterschied in den Zahlen ja auch darauf zurück dass in dem Artikel von besetzten Stuhlreihen gesprochen wurde. Nur: 2 Reihen (Block a, Reihe 1+2) waren der Presse vorbehalten. Die auch regelmäßig besetzt waren. Die Flaschenpost-Crew gehörte dabei nicht dazu, die saß mit 15 Leuten in Reihe 3 von Block b. Ich hab die besetzten Reigen gezählt ohne zu beachten ob die Leute da Piraten, Presse oder Gäste waren.
Das könnte die unterschiedliche Wahrnehmung erklaren?

Und ja, es sind weniger Piraten nach Bremen (1085) gekommen als nach Neumarkt (1267). Über die Verkehrsanbindung von Bremen oder Neumarkt will ich nun jetzt nicht diskutieren. Insbesondere nicht nach der chaotischen Anreise und den Kommentaren meiner Schwester die mir schon vorher sagte, dass ich bestimmt verspätet ankomme und den Kommentar der Rezeption im Hotel, welche sich ebenfalls nicht verwundert zeigte…

Aber eines kann ich definitiv sagen: Wir haben am ersten Tag des Parteitags fast eine halbe Millionen Zugriffe auf die Website gehabt. Normal sind sonst 30 Tausend. Und dann schreibt jemand, wir sind out? LOL.

Ich möchte aber keinen großen Streissand um irgendwelche Artikel machen. Denn dieses ist ja eben eines der Ziele solcher Artikel: Sie wollen aufregen. Damit dann Leute sie kommentieren, darüber schimpfen, darauf verlinken. Um genau so eben mehr Aufmerksamkeit für das Medium zu erzielen. So ist es dann auch durchaus nicht unwillkommen, dass Artikel von  Leuten geschrieben werden, die dann doch etwas subjektiv und voreingenommen an die Sache herangehen; Und Worte und Formulierungen verwenden, die eine gewisse negative Tendenz ausdrücken oder provozieren. Man kann dies kritisieren, muss es aber nicht.

Wir sind keine Utopisten: Wir wissen, daß wir in einer (noch halbweg) sozialen Marktwirtschaft (im zu verhindernden Übergang  zu einer überwachten Lobbygesellschaft) leben. Die Zeitungen gehören zu Verlagen. Die Verlage wollen Geld verdienen. Wir kaufen die Zeitungen und unterstützen dies somit. Oder auch nicht.
Aber jeder ist doch selbst frei, Boulevardjournalismus zu lesen. Und sich sein Bild aus dem zu holen. Wer nur diese Quellen lesen oder hören möchte und den Rest ausblenden mag, kann dies doch tun.Wir als Piraten unterstützen diese Freiheit.

Aber wir müssen diese subjektive Sicht, mit der andere Geld verdienen, ja auch nicht alleine stehen lassen:
Jeder von uns kann auch eine eigene subjektive Sicht ergänzen. Um Menschen, die versuchen sich selbst ein größeres Gesamtbild zu bilden, entsprechende weitere Aspekte und Informationen zu liefern.

 

Meine subjektive Sicht auf den Parteitag sieht so aus:
Im Vergleich zu anderen Parteitagen finde ich es wirklich weit  weniger aufreibend. Klar gibt es ein paar Leute, die merken, daß sie hier falsch sind oder eine Auszeit brauchen und deswegen im Twitter und co was ablassen. Aber diese Zahl ist im Vergleich zu vielen anderen Veranstaltungen weniger geworden. GO-Anträge halten sich sehr in Grenzen und von Chaos kann hier eigentlich keine Rede sein.

Auf den kürzlich veranstalteten Parteitag der SPD darf viel eher von Chaos gesprochen werden. Dort wurde die gesamte Wahl des Vorstands erneuert durchgeführt, weil die Ergebnisse nicht passten. (Die Kandidaten wurden fast allesamt in dem ersten Versuch abgewählt. Und da es dort keine Alternativkandidaten gibt, sondern eigentlich nur gesetzte Leute, die nicht gegen andere antreten müssen, hätte das entsprechenden Folgen gehabt). Aber dies war allenfalls ein Nebensatz in wenigen Medien.
Chaos? Bei einer Regierungspartei in Spe? Bei  einer Partei, die bei vielen Verlagen durch Teilhaberschaft oder Besitz mit im Boot sitzt unmöglich.

 

Zurück zu den Piraten.
Was nicht berichtenswert erscheint:Die Piraten sind jetzt mehr und mehr dabei sich in ihren organisatorischen Strukturen zu etablieren. Da ist viel sehr „langweiliges“ Zeug was passiert.  Weil es einfach im Hintergrund passiert:  Aufstellungsversammlungen zur EU-Wahl die in allen Kreisen im ganzen Bundesgebiet statt finden zum Beispiel. Oder die Aufstellungsversammlungen zu Kommunalwahlen in vielen Ländern.

Das wird derzeit kontinuierlich und ernsthaft gemacht. Ohne viel Brimborin. Aber ohne das noch -wie früher- Sockenpuppen oder  unerwünschte Leute von radikalen Rändern noch groß Chancen haben.
Da passiert nicht viel skandalöses. Und genau damit passiert nichts,  was einer Zeitung die von Verkaufszahlen abhängig ist, eine verkaufsfördernde „Story“ gibt.
Klar gibt es einige Menschen, die nach der Bundestagswahl enttäuscht waren und mit viel Tohuwabuho aus der Partei ausgetreten sind. Diesen Menschen würde ich ein paar Fragen stellen: Haben sich eure politischen Ziele und Visionen geändert? Glaubt ihr, dass ihr diese Ziele, beispielsweise von  einem freien Netz, in einer anderen Partei umsetzen könnt. Zum Beispiel in der SPD oder in der CSU?

Jeder kann ja gerade bei dem Koalitionsvertrag sehen, wieviel das netzpolitische Lager berücksichtigt wurde. Nämlich garnicht. Stichwort Vorratsdatenspeicherung.

Die Piraten sind und bleiben die einzige Partei, die es wagt anzuecken. Die netzpolitische und freiheitliche Aspekte ernsthaft und dauerhaft  im Fokus behalten und nicht tagesabhängigen politischen Deals unterordnen.
Ich glaube, viele Piraten sind nicht ausgetreten oder inaktiv geworden, weil sie ihre Visionen oder Ziele verloren haben. Sondern viel mehr aus anderen Gründen: Frust ob Verwaltungsgeschäft, persönliche Angriffe einzelner Trolle, etc.   Diese kann man im Griff bekommen. Und es geschieht auch. Es ist auch eine Frage des Lernens der betroffenen Piraten.

Man muss lernen zu filtern. Wenn man nur auf die lauten Trolle hört, aber nicht die Menschen, die einen schweigend zustimmen, ist dies unfair letzteren gegenüber. Trolle gibt es überall. Sie sind nicht nur bei den Piraten und im Heiseforum. Sie sind auch bei anderen Parteien. Nur weil anderswo die Worte geschliffener und wohlfeiner sind, sind sie nicht weniger verletztend. Diese Gründe für Aus- und Rücktritte ändern nichts, aber auch garnichts an den eigentlichen Zielen. Diese Ziele bleiben und daher bleibt auch die Piratenpartei.

tl;dr:

Die Piraten sind da. Sie sind angekommen in der Wirklichkeit. Und sie bleiben.
Message an Altparteien: Wir gehen so schnell nicht weg.
Oder wie früher gesagt: „Ihr werdet euch noch wünschen, wir sind politikverdrossen!“

Messsage an Medien: Freut euch, wir werden euch noch viel, noch sehr viel Stoff zum berichten geben. Und wir laden euch ein. Macht nur eure Augen und Ohren auf. Dann werdet ihr sehen, wir sind da. Und wir sind überall. Nicht nur in Kneipen in Berlin und Frankfurt.

 

Und ja: Ich bin Pirat.

Flattr this!