Notizen und ToDos Veranstaltungen

Erste Vorbereitungen zum Webkongress Erlangen 2010

Wie bereits im Herbst beim WKE2008 angedeutet wird der nächste Webkongress höchstwahrscheinlich im Frühjahr 2010 statt finden.

Derzeit bin ich auf Raumsuche. Was jetzt schon recht klar ist: 2010 werden wir wohl nicht in dem Multifunktionsgebäude der technischen Fakultät sein können. Aufgrund von umfangreichen Baumaßnahmen (Neubauten und Renovierungen) sowohl im Gebäude selbst als auch drumherum, wäre mit Problemen zu rechnen.

Eine erste Alternative musste leider heute ad acta gelegt werden. Die Hörsäle H1-H3 der Chemie (eigentlich ideal gelegen, direkt gegenüber des RRZE) erschienen zunächst ganz gut. 3 Hörsäle, die aneinander liegen und in einem eigenen, abgetrennten Gebäudekomplex sind. Jedoch handelt es sich um ein Altbau mit zwei gravierenden Nachteilen: Die Belüftung ist unter aller Kanone. Gerade von einem Hörsaal der für Chemievorlesungen ausgestattet ist, müsste man heutzutage mit einer besseren Belüftung erwarten können. Dem ist mitnichten so.
Viel gravierender ist jedoch das Problem der Barrierefreiheit. Für Rollstuhlfahrer ist das dort keine Zumutung, es ist schon fast lebensgefährlich: Der einzige Zuweg zu den Toiletten und dem unteren Teil des Hörsaals geht durch einen (in der Regel verschlossenen) Notausgang an dessen Anschluss erstmal ein 10 Meter langer Gang folgt, welche einer Schräge von irgendwas um die 20 Grad hat.
Am Ende dieses Ganges -der an den Wänden glatt und ohne halt ist) erwartet einen dann eine Wand, weil man entweder nach links oder rechts abbiegen muss.

Absolut untragbar:
Weg eines Referenten mit Rollstuhl von H1 oben nach H1 unten (Bildquelle: Google Maps)

Möchte man als Rollstuhlfahrer und Referent von den Hörsälen (oben) aus nach unten um sein Vortrag zu halten, muss man erstmal das Gebäude auf der Ostseite verlassen, dann über den Roten Platz zur Bibliothek rollen, dort mit dem Lift in die Garage, von der Garage 100 Meter Richtung RRZE und um das Hörsaalgebäude rum, eine Rampe rauffahren und dann durch den Notausgang (an der Nordseite) rein (so dieser denn offen ist)…
Ok, vielleicht ist diese Annahme etwas überspitzt und man könnte vielleicht durch den Nebeneingang der Anorganik rein und dort mit dem Lift in das Untergeschoss und durch die Katakomben zum Hörsaal. Dann könnte es ggf. weniger als die von Google berechneten 340 Meter sein. Und wer nur zur Toilette will, kann ja bei der Bibliothek hin, so daß es „nur“ 150 Meter sind…

Nun gut. Diese Situation geht zurück auf Altbauten, die irgendwann vor 30 Jahren errichtet wurden. Die oben erwähnten Umbau- und Neubaumaßnahmen sollen ja auch diese Probleme etwas beheben.
Trotzdem bringt einen das als Kongressorganisator ganz schön zum grübeln.

Morgen schauen wir uns eine weitere Möglichkeit an, die dann aber nicht mehr auf dem Gelände der technischen Fakultät ist.
Mal sehen, ob wir da mehr Glück haben.