Video: Future of Screen Technology

Nett:

This is the result of the Open Innovation experiment. It is an experience video showing the future of screen technology with stretchable screens, transparent screens and e-ink displays, to name a few.

Wobei bis auf den Teil am Anfang mit dem in der Größe aufziehbaren Displaysicher alles schon machbar wäre. Flexible Bildschirme auf Folien gibt es zwar auch, die dem nahekommen, aber in dem Fall des Videos hätte man sicher eine Art von “Rolle” gebraucht auf der die Folie auf- bzw. abgezogen wird.


SPD Erlangen feiert sich – Grüße mit Marc-Uwe Kling

Die SPD in Erlangen kann auf eine Geschichte von 140 Jahren zurückblicken. Diesen Anlass feiert die Erlanger SPD mit einem Sommerfest am 11. September 2010.

Aus diesem Anlaß und aus vielen anderen Gründen, ein Video von Marc-Uwe Kling: “Wer hat uns verraten?” als kleiner Gruß:


Webdesigner für 10 Euro?

Aus der Serie “Ich kann es nicht glauben” kommt dieses Foto eines Jobangebotes, welches seit ein paar Wochen bei uns aushängt:

Ganz abgesehen davon, daß professionelles Webdesign für 10 Euro niemals machbar ist (es sei denn man wäre Schüler oder Studierender ohne Markterfahrung – also eben nicht professionell!), finde ich es schon interessant, daß eine Firma, die eben damit wirbt Webdesign zu machen, so nach jemand sucht.


Meine Mozilla Firefox Version: Internet Explorer

Die goldene Regel vom Helpdesk “Der Kunde lügt immer!” hat sich jetzt wieder bestätigt.
Eine Kollegin berichtete mir von folgendem Erlebnis:

Kollegin: Unter welchem Browser arbeiten Sie denn?
Kunde: Mozilla Firefox.
Kollegin: Ok. Und könnten Sie mir die Version nennen? (ich erkläre zuerst wie man dass rausfindendet)
Ein paar Minuten später, der Kunde (fröhlich): Ja! Ich sehe. Meine Mozilla hat die Version (liest langsam): Internet Explorer 7…


Apple is not magic !

Wie krank ist denn diese Art des Marketings?
Allerweltsbegriffe als eigene Brand erklären und dann Leute verklagen, die es seit Jahren nutzen?

Vgl: Andi Popp: Willkommen auf meinem magic Blog

Ich nenne meinen Blog jetzt nicht um. Aber ich ergänze meine nächsten Twittermeldungen mit meiner persönlichen Meinung:
“And #Apple is not #magic”.

Kleiner Update:
Die Story basiert auf ein Fake: Say the magic word: Apple sues David Copperfield.

Mist erwischt. :)
Unabhängig von Fake oder nicht, finde ich Apple trotzdem nicht magisch.


Die Diskussion um Google-Streetview

In der aktuellen “Diskussion” um Google Streetview  werden  Ängste geschürt.
Dies erfolgt einerseits absichtlich (Politiker-PR + wirtschaftlicher Interessen von Unternehmen, die nicht zu Google gehören), andererseits aus mangelnder  IT-Kompetenz seitens von Journalisten (vgl: Dank Jennifer Koch stehen sie nun mit Namen UND Haus suchbar im Internet…).

Meines Erachtens tut niemand sich und der Sache einen Gefallen, der versucht in dieser hysterisch gewordenen Diskussion mit Hilfe von Aktionismus, politischen Statements oder gar Anträgen mitzumischen.

Stattdessen muss man die Menschen aufklären und das entsprechende Wissen fördern.
Dies kann nur geschehen, indem man auf die Leute zugeht und es ihnen erklärt, was heute möglich ist. Indem man ihnen nicht nur die Nachteile eines Teilaspekts einer Anwendung zeigt, sondern auch die Vorteile.
Indem man Leute überzeugt, das Transparenz keine Bedrohung sondern Gewinn sein kann. Das man den Leuten beibringt, wo und wie man eine Linie zieht zwischen “persönlich öffentlich”, “privat öffentlich” und “privat nichtöffentlich”.

Die Datenschützer, die in den vergangenen Jahren aktiv waren und es noch sind,  haben an dieser Stelle ihres Aufgabengebietes leider vollkommen versagt.

Viele Datenschützern wissen auch nichts von ihrer gleichzeitigen Stellung als Beauftragte für Informationsfreiheit. Denn darüber wurden sie nie informiert, noch ist dies etwas, was gern gesehen wird und leicht durchsetzbar ist. Die meisten behördlichen Datenschützer waren daher in den vergangenen Jahren nur als Datenverhinderer tätig, die sich meist gegen berechtigte und begründete Informationansprüche der Öffentlichkeit wendeten.
Als Beispiel verweise ich nur auf die unzählichen Urteile gegen Datenschützer
zu öffentlichen Meinungsbewertungsportalen. Wer im Netz suchen mag: Urteile zur Plattform MeinProf, zu diversen Bewertungssites,  etc pp.
Wie auch immer: Von Seiten der behördlich bestimmten Datenschützer gab es in den  letzten Jahren allenfalls öffentlichkeitswirksame CONTRA-Meinungen zu neuartigen Onlinedinesten. Es gab aber kaum bis keine Tätigkeiten die zur Aufklärung, zur Bildung oder zu einem Mehr an Informationsfreiheit führten.
Noch schlimmer: Viele Datenschutzbeauftragten, insbesondere solche die eine reine Juristenausbildung genossen, aber wenig bis keinen Kontakt zur IT hatten, handeln nicht viel mehr als bürokratische Türsteher:
Gut ist nur, was vorher bei Ihnen formal beantragt wurde. Egal, welchen Inhalt es hat.

Wenn die Formalität des Antrags erfüllt wurde, ist das beantragte System gut. Wenn es nicht oder zu spät beantragt wurde, sieht der zuständige Datenschützer es als Angriff auf sich selbst und das betreffende System wird als schlecht angesehen.

Aufgrund der mangelnden IT-Ausbildung (meist reine Juristen) haben viele Datenschützer auch kaum Gelegenheit, eine andere Entscheidungsmethodik als diese zu finden.
Datenschutz besteht in der Praxis also meistens aus der Verhinderung jeglichen Datenflußes. Ein potentieller Missbrauch von Daten dagegen wird durch Datenschützer so gut wie nie behandelt, verfolgt oder gar aufgedeckt.

Personenbezogener Datenschutz fängt jedoch bei den Menschen selbst an.
Das die Menschen wissen, was ihre informationelle Selbstbestimmung ist, dass die sowas haben, aber auch wo dessen Grenzen sind.

Wo ist denn bitte die Grenze bei Google Streetview, wenn zwei Besitzer einer Immobilie in einem Haus unterschiedliche Meinung haben? Der eine will dass das Haus im Netz sichtbar ist und macht auch gern
Fotos, der andere will die Hauswand nicht zeigen?
Welches Recht gilt höher? Etwa das Recht desjenigen, der gerade diverse Redakteure von Leitmedien auf seiner Seite hat? Und wo ist die Grenze zu ziehen, wenn die Tochter des einen Besitzers, der nicht in Google Streetview erscheinen will, in Facebook Bilder hochläd, wo das Haus ebenfalls zu sehen ist. Zusammen mit Daten zu ihr selbst?
Und von der Panoramafreiheit will ich jetzt garnicht anfangen zu schreiben.

Für Leute, die aufgrund er laufenden Diskussion unbedingt meinen, politische  Anträge oder theoretische Leitbilder formulieren zu müssen:
Dann tut das,  aber an der richtigen Stelle.  Nicht  in erster Linie bei der Frage nach Datenschutzgesetzen, sondern nach der Frage der mangelhaften Ausbildung, der Frage nach dem fehlenden Abstraktionsvermögen vieler Bürger gegenüber Nachrichten.
Solange viele Menschen nicht in der Lage sind,  Nachrichten von einzelnen Medien skeptisch zu bewerten und mit anderen Informationen zu vergleichen, solange werden die durch Leitmedien publizierten Halbwahrheiten das Meinungsbild der Menschen bestimmen und lenken.
Das Google bei diesen Leitmedien schlecht wegkommt verwundert nicht. Unterschwellig dürfte da ein  tiefsitzenden Groll von Medienunternehmen und Journalisten gegen die Firma vorliegen, nachdem  vor Jahren das Angebot Google News herauskam. Denn dies ist eine der wenigen Möglichkeiten wo jeder Mensch einfach und schnell vergleichen kann,  welche Medien wirklich Recherche treiben, welche voneinander abschreiben und welche ungewollte Informationen weglassen. Wo also die Arbeit oder genauer gesagt, die mangelhafte Arbeit von Redaktionen sehr transparent wird.

Ebenfalls politisch zu hinterfragen wäre die Art der Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender. Gerade diese haben enormen Einfluß auf das öffentliche Meinungsbild. Daher haben gerade diese ausführlich und vollständig zu berichten. Die jetzige Berichterstattung tut dies jedoch nicht, bzw. fängt diese erst jetzt an, Informationen nachzuschieben, die schon in der Meinungsbildungsphase eine Rolle gespielt hätten. Z.B. der Hinweise auf Microsoft Bing, auf die Arbeit von Scoringunternehmen etc.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Die Diskussion um Google Streetview basiert auf Ängsten. Um diesen Ängsten zu begegnen bedarf es Aufklärung und Wissen. Erst aufgrund dieser Grundlage können Entscheidungen gefällt werden, die jeweils auf privater, persönlicher, wirtschaftlicher oder politischer  Ebene sinnvoll sind.

Und weil es hier so schön passt, dieses Video:

Jeglicher politischer Aktionismus der jetzt auftritt, entlarvt dagegen lediglich solche, die über eine mangelde IT-Kompetenz verfügen. Denn wäre es anders, wären sie nicht überrascht über das Thema, sondern wären schon viel länger da dran gewesen.


Java vs. Perl via Musicvideos

Für den Kongress JavaZone 2010 wurde dieses Jahr ein nettes Musicvideo gemacht:

Ganz nett.
Aber mal ehrlich: Sagt das Video nicht eine ganze Menge über Java-Coder aus? Das Video gibt da ja einige treffliche Tipps. Anlehnungen an den Film Matrix zum Beispiel. (Wie alt ist der Film noch? 10 Jahre?). Um in der Szenerie von Matrix zu bleiben: Die Java-Coder sind danach also die Leute, welche die blaue Pille nahmen, am nächsten morgen in ihrem Bett aufwachten und zurück zu ihrer Arbeit bei einem Software-Unternehmen gingen. Dort blieben sie den Rest ihres Lebens und hakten auf ihren Tastaturen rum, während sie mit (virtuellem) Zuckerbrot und Peitsche getrieben werden.
Irgendwie gefällt mir diese Interpretation :=)

Um noch ein Contra zu geben, hier ein Video über Perl.
Dieses Video ist dann auch kein digitales, virtuelles Chaos in der Programmiersklaven getrieben werden.

Perl ist halt was für echte Menschen, mit Herz und Gefühl.


GoogleMap vs. OpenStreetMap

Nachdem ich heute wieder (und schon einige Male davor) von einer GoogleMap genervt wurde, hab ich mich der Sache mal genauer angenommen. Mit dem Ergebnis: GoogleMap raus, OpenStreetMap rein.

Die GoogleMap verwendete den ganz normalen Google Code wie er auch dokumentiert wurde. Zusätzlich wurden Marker mit Hilfe einer XML-Datei gesetzt.
Diese Dateien sahen dann wie folgt aus:

 <markers>
 <marker lat="49.4575924" lng="11.0890298" icontype="ub">
    <label><![CDATA[Haltestelle Rathenauplatz]]></label>
    <infowindow><![CDATA[U2 Richtung Flughafen/ U3 Richtung Maxfeld]]></infowindow>
  </marker>

  <marker lat="49.445616" lng="11.082989" icontype="ub">
    <label><![CDATA[Nürnberg Hauptbahnhof]]></label>
    <infowindow></infowindow>
  </marker>

   <marker lat="49.4532515110727" lng="11.07860952615738" icontype="bh">
    <label><![CDATA[Bushaltestelle Heilig-Geist-Spital ]]></label>
    <infowindow></infowindow>
  </marker>

     <marker lat="49.45847511506435" lng="11.081940829753876" icontype="bh">
    <label><![CDATA[Bushaltestelle Maxtor]]></label>
    <infowindow></infowindow>
  </marker>

<marker lat="49.45868084" lng="11.0857442" icontype="info">
    <label><![CDATA[Infotheke Webkongress Erlangen]]></label>
    <infowindow></infowindow>
  </marker>
  </markers>

Eigentlich ist die Syntax nicht so schwer begreiflich. Aber die Tücke liegt im Detail. Die Datei wurde von mehreren Kolegen bearbeitet, die überdies nicht in einer homogenen Arbeitsumgebung sind. Einer griff via vi aus der Unixshell drauf zu, der andere via Notepad von Windows und wiederum jemand anders über ein ganz anderes Tool.
Das Problem war: Das JavaScript erwartet eine valide XML-Datei. Sobald jedoch Sonderzeichen nicht mit UTF8, sondern mit einem anderen Charset gespeichert wurden oder jemand anders -in Kenntnis des Problems, dass sein Editor unter Windows nicht in UTF8 zu speicherte- Entities verwendete, wurde die Datei nicht interpretiert und die gesamte Karte wurde nicht gezeichnet.

Die Karte wurde also nur dann erstellt, wenn keine entweder keine Sonderzeichen vorhanden waren, oder diese ganz streng nur in UTF8 geschrieben waren.
Jemand, der nur auf einem Betriebssystem wird nun die Schultern zucken und sagen: “So what?!”.
Aber wer wie ich in einem heterogenen Umfeld arbeitet wird wohl mitfühlen können. Einige Editoren haben nicht einmal eine Konfigurationsmöglichkeit bei der man angeben kann, in welchem Charset gespeichert wird! Die übernehmen dann im Bestfall dass vom Betriebssystem (was auch nicht unbedingt optimal sein muss. Windows-Charset, you know?).
Andere Editoren (Dreamweaver CS3) haben zwar die Konfigurationsmöglichkeit, in UTF8 zu speichern, tun dies aber nur für neue Dateien. Wenn ich damit eine Datei öffne, die bereits im Windows-Murkschar gespeichert ist, läßt es das so wie es ist undich hab trotzdem keine Portierungsmöglichkeit.

Nun ja, lange genug gejammert.

Ich bin schlicht auf OpenStreetMap umgesteigen.
Mit den OpenLayer POI wird das Problem einfach dadurch umschifft, indem man als Quelle für Marker eine Textdatei nimmt.
Mit der Methode OpenLayers.Layer.Text wird diese Datei eingelesen und interpretiert.

Eine Textdatei, bei der man lediglich darauf achten muß, Tabstops richtig zu setzen, stellt für normale User auf alle Fälle eine Erleichterung dar gegenüber einer XML-Datei.

Hier das Ergebnis:
Plan der Umgebung zum Webkongress Erlangen 2010

Die Textdatei sieht wie folgt aus: wke2010-orte.txt

Frecherweise hab ich mich bei den Icons dann aber doch bei der Google Map Icon Library bedient.


SPD: Die verkaufte Netzneutralität

Die SPD entdeckt gerade mal wieder öffentlichkeitswirksam etwas aus dem IT-Bereich, womit sie gut PR machen kann. A la “Vertraut uns, wir sind die Guten”.
Dummerweise hat die SPD (oder derren Marketing-Politiker) noch nicht erkannt, daß leere Versprechen einerseits und gegenteiliges Handeln andererseits heutzutage nicht mehr so leicht vergessen werden:

Liebe SPD, an euren Taten werdet ihr beurteilt, nicht an euren Worten.

Und daher ist dieses Bild genau passend:

Erstellt im Rahmen der Agenda 2013-Aktion von F!XMBR.


Server-Umzug

Ich bin derzeit dabei ein paar meiner Server und Webpräsenzen auf ein Server umzuziehen. Dazu gehört auch dieses Blog. Wer diese Nachricht sieht, befindet sich schon auf den neuen Server. :)

Beim WordPress ist es etwas heikel, weil ich es auch auf ein Multiblog umstelle und daher ein paar Sachen neu konfigurieren und testen muss.


 

WP SlimStat